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| Internationale Dressur- und Springfestival in Verden mit den F.E.I. World Breeding Dressage Championships for Young Horses 4. - 8. Aug 2010 |  Verden2010 | Die Verdener Großturniere zählen seit Jahrzehnten zu den herausragenden Reitsportveranstaltungen Deutschlands und über dessen Grenzen hinaus.
Im Jahr 2010 ist das internationale Dressur- und Springfestival in Verden mit den F.E.I. World Breeding Dressage Championships for Young Horses erneut ein Treffpunkt von über 40.000 Gästen aus der ganzen Welt. Züchter, Ausbilder, Aktive wie auch einfach nur pferdesportbegeistertes Publikum reisen in die Reiterstadt Verden, um die jungen Talente der zukünftigen Championate bereits in jüngstem Alter zu bewundern.
Darüber hinaus lässt man sich in entspannter Atmosphäre auf den Verdener Country Days auf etwa 100 Ständen von einem facettenreichen Angebot rund um die Themen Pferde, Haus und Hof die Zeit vertreiben.
Dieses Ereignis stellt nicht nur ein umfangreiches Pferdesportereignis dar, sondern zieht bereits lange Zeit vor dem Veranstaltungsbeginn, verschiedenste Sektoren über Wirtschaft, Medien, Gesellschaft und Sport in seinen Bann.
Die Begeisterung der Menschen in Deutschland für den Pferdesport wächst von Jahr zu Jahr. Inzwischen werden Milliarden Umsätze mit dem Wirtschaftsfaktor "Pferd" erreicht. Das "Pferdeland Niedersachsen" und die Reiterstadt Verden sind hier führend.
Auch das Ziel des Turniers ist einmalig in Deutschland:
Hier wird die gesamte Ausbildungspalette des Dressurpferdes von den Reitpferdeprüfungen, den Qualifikationen zum Nürnberger Burgpokal und dem Piaff-Förderpreis bis hin zu einem Grand Prix de Dressage und dem Grand Prix Spezial präsentiert. Das weltweite Interesse fokussiert sich vor allem auf die F.E.I. World Breeding Dressage Championships for Young Horses, der Weltmeisterschaft des jungen Dressurpferdes.
Ergänzt wird dieses Programm durch internationale Springprüfungen auf CSI**-Niveau im "renovierten" Verdener Stadion.
Ein weiterer Höhepunkt im Springsektor ist ohne Zweifel das Hannoveraner Springpferdechampionat, welches erstmalig 2007 in Verden ausgetragen wurde. Begleiten Sie die jungen Springpferde auf Ihrem Weg in den großen Sport. Die besten Zuchtprodukte der hannoverschen Züchter sehen Sie in den Finalprüfungen zum Hannoveraner Springpferdechampionat.
Werden Sie Teil eines Internationalen Pferdesportfestivals auf höchstem Niveau mit dem bekannten Verdener Flair und den 6. Verden Country Days.
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| 20. Hannoveraner Privathengstschau in Verden 2010 |  Privathengstschau2010 | Am 6.Februar findet in der Verdener Niedersachsenhalle die große Privathengstschau statt. Unter dem Dach des Verbandes kooperieren viele Interessen mit dem Ziel der Verbesserung und der Wahrung des züchterischen Potentials und der Angebotsmöglichkeiten. | |
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| Hannoveraner Jahrbuch Hengste 2010 |  Hannoveraner Hengstbuch 2010 | Zum zwölften Mal bringt der Hannoveraner Verband 2010 sein Jahrbuch Hengste heraus. Noch mehr Inhalt, noch mehr Informationen bietet künftig das Hannoveraner Jahrbuch Hengste. Es wird erweitert um alle neu eingetragenen Hengste des Vorjahres, die jeweils auf einer ganzen Seite mit Farbbild und Pedigree vorgestellt werden.
Diese Vorstellung erfolgt in Anlehnung an die Veröffentlichung der Hengste in den bebilderten Hengstringbüchern und in den bisher jährlich erschienen Hengstbuchnachträgen. Diesbezüglich soll es eine Änderung geben. Die Hengstbuchnachträge werden nicht mehr aufgelegt. Ein Index im Hannoveraner Jahrbuch Hengste soll für den Überblick sorgen, wann ein Hengst erstmalig mit Foto und Pedigree veröffentlicht wurde.
Der Inhalt des Buches liefert folgende Fakten:
Ergebnisse der Hengstleistungsprüfung
Turniersporterfolge
Zuchtwerte aus Zuchtstutenprüfungen, Stutbuchaufnahmen, Auktionssichtungen und Turniersport
die Anzahl der Nachkommen im Turniersport, aufgelistet nach Disziplinen und Kategorien
Anzahl gekörter Söhne, Töchter mit Staatsprämie, Auktionspferde
Erfolgreiche Nachkommen im Sport
NEU: Alle Junghengste mit Bild
Ältere Hengste, die nicht mehr im Zuchteinsatz sind (letztes Zuchtjahr 2004 und früher), werden entweder in Tabellenform aufgelistet oder, bei populären Hengsten, noch weiterhin im Hauptteil aufgeführt.
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| FN - Jahrbuch Sport und Zucht 2009 |  FNJahrbuch | Jahrbuch Sport und Zucht 2009
Alle wichtigen Erfolge, Leistungen und sonstige Daten aus Pferdesport und -zucht gibt es zusammengefasst im Jahrbuch Sport und Zucht 2009. Wie bereits 2008 wird es das Jahrbuch auch in diesem Jahr wieder in einem Werk geben. Alle diese Daten befinden sich auf einer DVD-ROM, die in ein Buch mit zahlreichen Berichten und Bildern zu den Sport- und Zuchthöhepunkten aus 2009 verpackt ist. Das Jahrbuch Sport und Zucht 2009 kann jetzt beim FNverlag bestellt werden. | |
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| Oldenburger Hengstvorführungen 2006 | | Die Oldenburger Hengstvorführungen finden zu den nachfolgenden Terminen statt:
Samstag 14.01.2006 ab 19:00 Uhr Deckstationen Bührmann, Schlossäcker u. Grönwohlhof
Samstag 28.01.2006 ab 19:00 Uhr Deckstation Sprehe
Samstag 04.02.2006 ab 19:00 Uhr Deckstation Böckmann
Sonntag 05.02.2006 ab 14:00 Uhr Deckstation Paul Schockemöhle
Samstag 11.02.2006 ab 19:00 Uhr Deckstation Sosath
Samstag 12.02.2006 ab 14:00 Uhr Gemeinschaft Einigkeit (Dirks, Grashorn, Schweers, Seifert u. Ahlers)
Sonntag 19.02.2006 ab 14:00 Uhr Deckstationen Ludwig Kathmann und Gestüt Famos
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| Die Weltmeisterschaften Aachen 2006, Programm | | Das Programm der Weltmeisterschaften Aachen 2006 ist der Homepage zu entnehmen.
http://www.aachen2006.de/sport/programm.html | |
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| Hannoveraner Jahrbuch Hengste 2006 | | Zum achten Mal ist das Hannoveraner Jahrbuch Hengste erschienen. In der Ausgabe des Jahres 2006 verzeichnet das für den Züchterstall unentbehrliche Nachschlagewerk hoch interessante und aktuelle Neuzugänge. Contendro, Don Frederico, Fürst Heinrich und Worldly gehörten als junge Hengste zu den Spitzen des Jahrganges.
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| Sensationelles Ergebnis des Verdener Hengstmarktes | | Der Hannoveraner Hengstmarkt 2005 schloss mit dem traumhaften Ergebnis des Durchschnittspreises von 62.933,- EUR für die 67 verkauften gekörten Hengste ab. Mit 800.000 Euro den Spitzenpreis und nach der Versteigerung die Ehre des Siegerhengstes erzielte der schwarzbraune Sohn des Trakehners Hofrat aus einer De Niro/Wendepunkt-Mutter.
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| Heike Kemmer und Hubertus Schmidt neue Deutsche Meister in der Dressur | | Die Deutschen Meisterschaft Dressur der Damen in Verden sicherte sich Heike Kemmer (Winsen) mit Bonaparte. Nach ihren Siegen in allen drei Wertungsprüfungen kam die 43-jährige Mannschafts-Olympiasiegerin von Athen mit ihrem zwölfjährigen Wallach auf ein Gesamtergebnis von 234,105 Prozent. Zweite in der Damenwertung wurde Carola Koppelmann (Warendorf) mit Le Bo mit 218,515 Prozent. Auf dem Bronzerang folgte Anja Plönzke (Wiesbaden) mit Tannenhof´s Solero TSF mit 214,46 Prozent.
In der Meisterschaftswertung der Herren setzte sich mit total 231,455 Prozent Hubert Schmidt (Borchen-Etteln) mit Wansuela suerte durch. Silber ging hier an Klaus Husenbeth (Sottrum) mit Piccolino mit 220,515 Prozent. Platz drei erzielte Martin Schaudt (Albstadt) mit Weltall VA mit 218,33 Prozent
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| Deutsche Meisterschaften Dressur und Springen in Verden | | Neuer Deutscher Meister der Springreiter ist Rene Tebbel (Emsbüren). Mit seinem Wallach Quel Homme leistete sich der 36-jährige in Verden in drei Wertungsspringen über insgesamt fünf Umläufe lediglich einen Abwurf und gewann die Meisterschaft mit einem Gesamtergebnis von 4,78 Strafpunkten. Damit holte sich der Mannschafts-Vizeweltmeister von 1990 seinen ersten nationalen Titel. Silber ging an Marco Kutscher (Riesenbeck) mit Montender, der im letzten Umlauf einen Abwurf hinnehmen musste, und damit seinen Kontostand auf 7,45 Fehlerpunkte brachte. Bronze ging an Pia-Luise Aufrecht (Affalterbach) mit Liederbach´s Ingmar mit total 9,04 Fehlerpunkten.
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| Damon Hill Weltmeister der fünfjährigen Dressurpferde | | Die Weltmeisterschaft der jungen Dressurpferde in Verden gewann in der Alterklasse der Fünfjährigen der Westfale Damon Hill (v. Donnerhall), der von Helen Langehanenberg (Havixbeck) vorgestellt wurde. Der Hengst, der bereits die Qualifikationsprüfung dominiert hatte, erzielte im Finale die Wertnote 9,02. Vize-Weltmeister wurde der Oldenburger Hengst Donnerball (v. Donnerhall) mit Holga Finken (Kirchwalsede) mit der Wertnote 8,86. Bronze ging an die Württemberger Stute FBW Dejavu (v. Dacaprio), die von Nadine Plaster (Salach) geritten wurde, und die Wertnote 8,82 bekam.
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| Florencio erneut Weltmeister bei den jungen Dressurpferden | | Bei den Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde in Verden siegte in der Altersklasse der Sechsjährigen der westfälische Hengst Florencio (v. Florestan). Mit seinem Reiter Peter Minderhoud (Niederlande) erhielt er die Wertnote 9,48. Bereits im vergangenen Jahr hatte das Paar die Altersklasse der Fünfjährigen gewonnen und in diesem Jahr auch die Qualifikationsprüfung zum Finale beherrscht. Vize-Weltmeister wurde der Oldenburger Wallach Spirit of Freedom (v. Sion) mit Damian Hallam (Großbritannien) mit der Wertnote 8,90. Bronze ging an den Trakehner Hengst Insterburg (v. Hohenstein) mit der Wertnote von 8,72, der von Carola Koppelmann (Warendorf) vorgestellt wurde.
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| Nominierung Europameisterschaften Springen in San Patrignano (ITA) | | Anlässlich der Deutschen Meisterschaften Dressur und Springen in Verden nominierte der Springausschuss des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) folgende Paare für die Europameisterschaften Springen im italienischen San Patrignano (20. bis 24.Juli): Christian Ahlmann (Marl) mit Cöster, Marcus Ehning (Borken) mit Gitania, Marco Kutscher (Riesenbeck) mit Montender und Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) mit Shutterfly und Checkmate. Reservepaar sind Otto Becker (Sendenhorst) mit Dobel´s Cento.
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| De Niro/Lancier-Sohn Siegerhengst in Verden | | Ein Sohn des De Niro aus der St.Pr.St. Lacarna v. Lancier/Espri wurde zum Siegerhengst erklärt. Gezogen wurde der schwarzbraune Nobelmann von Ekke Thaden, Butjadingen, ausgestellt von Geert Brenninkmeyer aus Hamburg. Der Hengst wird eine Box im Landgestüt Celle beziehen. Landstallmeister Dr. Burchard Bade erhielt bei 330.000,- EUR den Zuschlag. Erster Reservesieger wurde ein Sohn des Don Frederico, der bei dieser Körung seinen ersten Zweijährigenjahrgang präsentierte. Horst Ebeling, Hollenseth, hat den Dunkelbraunen, der insbesondere durch seine enorme Bewegungsdynamik auffiel, aus einer Pik Bube-Stute gezogen.
Ulrike Philipp und Heinrich Ramsbrock, Cuxhaven, waren die Aussteller. Der Hengst wechselte zu dem Spitzenpreis von 440.000,- EUR in das Gestüt Famos nach Syke. Dieses noch junge Gestüt sicherte sich auch den besten Springhengst dieser Körung, der den WINERGY-Sonderpreis erhielt, den Escudo/Graf Grannus-Sohn (95.000,- EUR) aus der Zucht von Annegret Harms, Uetze, und ausgestellt von Franz-Josef Wieghaus-Vorwerk aus Neuenkirchen. Zweiter Reservesieger wurde der typ- und bewegungsstarke Sandro Hit/Lanthan-Sohn aus der Zucht von Robert Lualdi, Menslage, und ausgestellt von Heinrich Ramsbrock, Menslage. Zum Preis von 260.000,- EUR wurde er von Louise und Douglas Leatherdale, Minneapolis, erworben. Er wird eine Box neben dem Körungs- und Leistungsprüfungssiegers His Highness auf der Hengststation Meyer, Dorum, beziehen.
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| Vom Bundechampion zum Weltmeister der sechsjährigen Vielseitigkeitspferde | | Birkhof's Grafenstolz TSF ist neuer Weltmeister der sechsjährigen Vielseitigkeitspferde. Mit einem Endergebnis von 47,5 Strafpunkten setzte sich der von Michael Jung (Horb) vorgestellte Trakehner Hengst von Polarion-Camelot gegen seine 42 Mitbewerber durch. Ausgetragen wurde die Weltmeisterschaft als internationale Zwei-Sterne-Kurzprüfung (CIC**) im französischen Le Lion d'Angers. Auf dem vierten Platz in der Konkurrenz der sechsjährigen "Buschpferde" landete der in Bayern gezogene Bandit (51,7), geritten von Daniela Pohl (Kaufbeuren). Die Plätze zwei und drei belegten die schwedische Stute Kolombia (50,0), vorgestellt von Piia Pantsu (Finnland), beziehungsweise der in Frankreich gezogene Kaloubet de Crollon (51,6), geritten von Karim Laghouag (Frankreich).
Weltmeister der siebenjährigen Vielseitigkeitspferde wurde mit 45,8 Strafpunkten der Vorjahressieger bei den Sechsjährigen, Joker d'Helby, vorgestellt von Europameister Nicolas Touzaint (Frankreich). Auf dem zweiten Platz landete der Angloaraber San Joseph du Paon, geritten von Jean Teulere (Frankreich) mit 47,20 Strafpunkten. Und auch die Drittplazierte stammt aus dem Gastgeberland Frankreich: Joconde de Triballe, vorgestellt von Karim Laghouag (49,0). Bestes deutsches Pferd in dieser als CCI** ausgeschriebenen Prüfung war ein weiterer Trakehner, TSF Amazing Grace, vorgestellt von Malin Hansen (Ohlendorf). Das Paar, das nach Dressur und Gelände noch auf einem aussichtsreichen fünften Platz gelegen hatte, beendete die Prüfung nach mit zwei Abwürfen im Springen auf dem 13. Platz.
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| Deutschland gewinnt dritten Nationenpreis in Serie | | Im Finale der Samsung Superliga beim Internationalen Offiziellen Springturnier (CSIO*****) im spanischen Barcelona belegte die deutsche Springreiterequipe mit 16 Fehlerpunkten nach zwei Umläufen den ersten Platz und verwies damit Frankreich und Großbritannien mit jeweils 20 Fehlerpunkten auf den gemeinsamen zweiten Rang. Damit sicherte sich die deutsche Equipe innerhalb von nur drei Wochen nach den Siegen bei den Olympischen Spielen in Athen und im kanadischen Spruce Meadows den dritten bedeutenden Nationenpreis in Serie.
Für Deutschland gingen in Barcelona unter Leitung von Equipechef Sönke Sönksen (Versmold) an den Start: Rene Tebbel (Emsbüren) mit Farina (vier Fehlerpunkte im ersten und null Fehlerpunkte im zweiten Umlauf), Pia-Luise Aufrecht (Affalterbach) mit Hofgut Liederbach’s Abrisca (acht und acht Fehlerpunkte), Ulrich Kirchhoff (Rosendahl) mit Damhus Carino (vier und null Fehlerpunkte) und Heinrich Hermann Engemann (Bissendorf) mit Aboyeur W (acht und null Fehlerpunkte). Die Gesamtwertung der Samsung Superliga sicherte sich nach acht Etappen Frankreich mit 56,3 Punkten. Zweiter wurde Deutschland mit 52,3 Punkten, gefolgt von Großbritannien mit 44,3 Punkten auf dem dritten Platz.
Bereits am Freitag erzielte Heinrich Hermann Engemann mit Aboyour W mit dem Sieg im Großen Preis von Barcelona einen spektakulären Erfolg. Auf Platz drei kam Pia-Luise Aufrecht mit Hofgut Liederbach’s Abrisca. Drittbester deutscher Teilnehmer war Rene Tebbel, der mit Farina den zehnten Platz belegte.
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| Ludger Beerbaum gewinnt vierte Etappe der Riders-Tour in Donaueschingen | | Den Großen Preis beim Internationalen Springturnier von Donaueschingen – zugleich vierte Etappe der Einzelwertung der Riders-Tour – sicherte sich Ludger Beerbaum (Riesenbeck). Mit Goldfever lieferte er in der Siegerrunde der besten zehn Teilnehmer des Normalumlaufs mit 48,75 Sekunden die schnellste fehlerfreie Runde ab. Zweiter wurde Marcus Ehning (Borken) mit Anka mit einer Nullrunde in 48,98 Sekunden. Platz drei ging an Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) mit Checkmate mit einer fehlerfreien Runde in 50,51 Sekunden. In der Gasamtwertung führt weiterhin Marcus Ehning mit nun 63 Punkten. Zweiter ist Ludger Beerbaum mit 43 Punkten. Platz drei hält Luciana Diniz-Knippling (Brasilien) mit 33 Punkten.
In der vierten Etappe der Team-Wertung der Riders-Tour setzte sich am Samstag das Team Sabina Illbruck mit seinem Sieg an die Spitze der Gesamtwertung (15 Punkte). Auf den Plätzen zwei und drei der Wertung folgen das Team Sony Ericsson (14 Punkte) sowie das VDL Groep Team (Punkte).
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| EM Vielseitigkeit Junioren: Gold für deutsche Mannschaft | | In die Fußstapfen von Bettina Hoy trat an diesem Wochenende Nicola Kristin Haller aus Heiligenhafen. Nach dem Titel der Deutschen Meisterin in der Vielseitigkeit – in der Altersklasse der Junioren – sicherte sich die 16-jährige nun im italienischen Pratoni del Vivaro (in der Nähe von Rom) Doppel-Gold bei den Junioren-Europameisterschaften Vielseitigkeit. Lediglich 39,1 Minuspunkte kamen für die schleswig-holsteinische Reiterin zusammen, die ihrem Dressurergebnis keine weiteren Strafpunkte in Gelände und Springen hinzufügte.
Mit ihrer Nullrunde machte sie den Sieg der deutschen Mannschaft perfekt, denn ihre Teamkolleginnen waren nicht ohne Abwürfe geblieben. So landete Julia Weiser (Dorstadt) mit Attention Now, Doppel-Euromeisterin der Ponyvielseitigkeitsreiter 2003 mit einem Abwurf auf Platz sieben der Einzelwertung (52,9), Nicola Winkler (Eutin) mit Reth Man wurde mit drei Abwürfen 19te (62,9) und Leonie Dissmann (Calw) mit Santa’s Little Helper, EM-Bronzemedaillengewinnerin 2003 beendete mit zwei Abwürfen auf Platz 21 (63,4). Damit kam am Ende ein Kontostand von 154,9 Minuspunkten für das deutsche Team zusammen, der für den Sieg vor Frankreich (167,6) ausreichte. Die Bronzemedaille ging an Großbritannien (168,2).
Die Silbermedaille in der Einzelwertung ging an den Niederländer Huub Van der Mark mit Paso Doble (49,3), die Bronzemedaille sicherte sich die Italienerin Evelina Bertoli mit Elektra (49,8). Die als Einzelreiterin startende Antje Deparade aus Engersen in Sachsen-Anhalt, Deutsche Juniorenmeisterin 2003, belegte mit Komtess Platz acht (52,9).
Als Equipechef der deutschen Mannschaft fungierte Bundesjugendwart Rolf Schmidt (Feldatal). Für den zuständigen Bundestrainer Rüdiger Schwarz (Sassenberg) waren es die fünfte Mannschafts- und die sechste Goldmedaille in der Einzelwertung, die er während seiner Amtszeit seit 1987 mit deutschen Vielseitigkeits-Junioren gewinnen konnte. Insbesondere in den vergangenen zehn Jahren waren die deutschen Nachwuchsreiter hocherfolgreich. Nur einmal blieben sie in diesem Zeitraum – im Jahr 2000 – ohne jede Medaille bei Europameisterschaften. Weitere Doppel-Gold-Gewinnerin bei den Junioren waren Christine Seitz (Sachsenheim) im Jahr 2002 und Christiane Stahl (Nagold) im Jahr 1999.
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| Deutsche Springreiterequipe siegt im Nationenpreis von Spruce Meadows | | Nur 14 Tage nach dem Gewinn der Mannschaftsgoldmedaille im Springreiten bei den Olympischen Spielen in Athen sicherte sich die deutsche Springreiterequipe auch den Nationenpreis im kanadischen Spruce Meadows. Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit Gladdys S, Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) mit Shutterfly, Christian Ahlmann (Marl) mit Cöster und Lars Nieberg (Homberg/Ohm) mit Lucie siegten vor den USA und der Mannschaft des Gastgeberlandes Kanada. | |
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| Olympia, Hervorragender 4. Platz für Marco Kutscher | | Fast hätte er um Bronze mitgestochen. Ganz knapp, genau um sieben Hundertstel Sekunden und damit einen Zeitfehlerpunkt, hat Olympianeuling Marko Kutscher (Riesenbeck) eine Medaille bei den olympischen Spielen in Athen verpasst. Und trotzdem: Mit seinem vierten Platz lieferte der 29-jährige Berufreiter mit seinem Pferd Montender ein gelungenes Olympiadebut, das bereits am vergangenen Mittwoch mit einer Mannschaftsgoldmedaille gekrönt wurde. Damit wurde aus dem Reservereiter, der kurzfristig nachgerückt war, der erfolgreichste deutsche Springreiter bei diesen Spielen.
Pech für Beerbaum und Becker
Für den Medaillenfavoriten Ludger Beerbaum (Riesenbeck) verlief das Einzelspringen sehr enttäuschend. Zwei Abwürfe in der ersten, drei Abwürfe in der zweiten Runde mit Goldfever summierten sich zu 20 Punkten insgesamt (Platz 16) und verhinderten Beerbaums sechste Goldmedaille. Ein schlechter Tag dieser Freitag auch für Otto Becker (Sendenhorst). Er sammelte mit Dobel`s Cento unerfreuliche 21 Punkte in der Gesamtwertung (Platz 19). Zusammen mit Christian Ahlmann (Marl) und Cöster werden die vier Reiter Athen aber mit einer Goldmedaille für ihre eindrucksvolle Teamleistung verlassen.
Neuer Olympiasieger im Springreiten ist der Ire Cian O`Connor mit dem in Holstein gezogenen Wallach Waterford Crystal (vier Fehlerpunkte). Das Stechen um Silber gewann Rodrigo Pessoa (BRA) mit Baloubet du Rouet (acht Punkte) gegen den US-Amerikaner Chris Kappler, dessen Pferd Royal Kaliber sich leider dabei verletzte.
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| Olympia ,Antrag für deutsche Vielseitigkeitsreiter | | Wie Bo Helander, Generalsekretär der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (Fédération Equestre Internationale, FEI), heute auf Anfrage offiziell bestätigte, hat die FEI beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) einen Antrag gestellt, der deutschen Vielseitigkeitsmannschaft sowie Bettina Hoy (Gatecombe / Rheine) zusätzliche Goldmedaillen zu verleihen. Durch einen Urteilsspruch des Weltsportschiedsgerichtes (Court of Arbitration of Sport, CAS) waren der deutschen Mannschaft sowie Bettina Hoy die Medaillen nachträglich aberkannt worden. Wann das IOC zu einer Entscheidung über diesen Antrag kommt, ist ungewiss. Möglicherweise, so BO Helander, wird der Antrag erst nach Ende der Olympischen Spiele vom IOC entscheiden.
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| Olympia, Gold geht an Anky van Grunsven, Ulla Salzgeber gewinnt Silber | | Ein spannendes und hochklassiges Duell in der olympischen Dressur ist entschieden. Ulla Salzgeber (Bad Wörishofen) gewann mit Rusty die Silbermedaille (78,833 Prozentpunkte gesamt). Das von ihr nach der Bronzemedaille in Sidney vor vier Jahren angepeilte Gold ging an Anky van Grunsven (NED) und Salinero (79,278), die damit ihren Olympiasieg von 2000 wiederholte. „Rusty ist sehr gut gegangen. Und gut, wenn es so sein soll, dann soll es so sein,“ kommentierte Salzgeber ihren zweiten Platz. Mit sensationellen 85,45 Prozentpunkten in einer eindrucksvollen Kür als dritter Teilprüfung legte van Grunsven als vorletzte Starterin eine hohe Marke vor. Der nicht minder herausragende Konter von Ulla Salzgeber wurde von den Richtern mit 83,450 Punkten beurteilt. Die Bronzemedaille ging an die Spanierin Beatrix Ferrer-Salat mit Beauvalais (76,667)
Keine Einzelmedaille, aber als Gewinner fühlen kann sich auch Olympianeuling Hubertus Schmidt (Borchen-Etteln). Mit Wansuela suerte belegte der Berufsreiter schließlich Platz fünf (74,883). Unglücklich verlief die Grand Prix Kür für Martin Schaudt (Albstadt). Aufgrund des starken griechischen Windes war sein Pferd Weltall im wahrsten Sinne des Wortes „durch den Wind“. Die mangelnde Mitarbeit des Pferdes wehte das Paar auf den letzten Platz der Gesamtwertung (69,656). Wie dem auch sei, eine Goldmedaille nehmen die drei auf jeden Fall mit nach Hause. Sie holten bei diesen Spielen zusammen mit Heike Kemmer (Winsen) und Bonaparte Mannschaftsgold. Für Salzgeber (2000 Sidney) und Schaudt (1996 Atlanta) ist es bereits das zweite Olympiagold.
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| Olympia, Gold für Springreiter Team | | Die Goldmedaille war nach drei Reitern schon sicher. Mit einer Nullfehlerrunde verbesserte Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit Goldfever noch das Team-Ergebnis der deutschen Springreiter in Athen. Mit insgesamt acht Fehlerpunkten aus beiden Umläufen ging zum dritten Mal in Folge Mannschaftsgold an Deutschland. Damit setzten sich die deutschen Springreiter deutlich von der Konkurrenz ab. Mit 20 Punkten gewannen die USA die Silbermedaille. Bronze ging trotz Punktgleichheit an die Schweden. Die Entscheidung über Silber oder Bronze fiel erst im Stechen der beiden Länder. Da aber alle drei Reiter jedes Teams Nullfehlerrunden ritten, entschied schließlich die Zeit der Reiter. Und hier waren die US-Amerikaner besser.
Die acht Punkte des deutschen Teams ergaben sich neben den beiden Nullern von Beerbaum folgendermaßen: Zu Buche schlugen im zweiten Umlauf die vier Fehlerpunkte von Otto Becker (Sendenhorst) mit Dobel´s Cento, der im ersten Umlauf das Streichergebnis geliefert hatte (fünf Punkte). Mit zwei Nullrunden beeindruckte Marco Kutscher (Riesenbeck) mit Montender gleich doppelt. Christian Ahlmann (Marl) und Cöster lieferten mit acht Fehlerpunkten in der zweiten Runde das Streichergebnis, trugen aber mit nur vier Fehlern im ersten Umlauf zum Gesamtergebnis bei.
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| Olympia, Dressurreiter holen Manschaftsgold | | Die Dressurreiter holen erneut Mannschaftsgold bei den Olympischen Spielen. Mit dem Rekordergebnis von 78,292 Prozentpunkten sicherte Ulla Salzgeber (Bad Wörishofen) mit Rusty den deutschen Dressurreitern in Athen den Titel (Team-Gesamtergebnis: 74,681 Punkte). „Mein Pferd ist hervorragend gegangen. Es lief vom ersten Moment an. Die Goldmedaille –Wow!. Schöner geht es nicht,“ freute sie sich, gerade abgestiegen vom Pferd. Zusammen mit ihren Teamkollegen Heike Kemmer (Winsen) mit Bonaparte, Martin Schmidt (Albstadt) mit Weltall und Hubertus Schmidt (Borchen-Etteln) mit Wansuela Suerte setzte sie die seit 1976 ungebrochene Goldserie der deutschen Dressurreiter fort. „Ich bin einfach stolz und glücklich!“ sagte Bundestrainer Holger Schmezer (Verden) zu der Leistung seines Teams. Die Spanier überholten die USA (71,500) und gewannen Silber (72,917).
Nun geht der Blick zu den Einzelmedaillen. Die besten 25 Teilnehmer des Grand Prix kommen weiter in die Einzelwertung, die am Montag mit dem Grand Prix Spezial um acht Uhr Ortszeit beginnt. Darunter aber leider nur drei deutsche Reiter. In diesem Fall Salzgeber, Schaudt und Schmidt. Das Reglement begrenzt die maximale Zahl der Reiter pro Nation. „Mein Traum ist Doppelgold. Ich habe hier heute einen kleinen Grundstein gelegt. Und hoffe, dass es gelingt,“ sagte Ulla Salzgeber, die morgen mit ihren zwei- und vierbeinigen Partnern einen Tag Pause einlegen darf.
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| Olympia, Vielseitigkeitsreitern Gold aberkannt | | Soeben gab das Weltsportgericht CAS (Court of Arbitration for Sport) seine Entscheidung über die Vergabe der Goldmedaillen in der Olympischen Vielseitigkeit bekannt. Danach wird den deutschen Vielseitigkeitsreitern die Goldmedaille aberkannt, sie landen in der Mannschaftswertung auf Platz vier hinter Frankreich, Großbritannien und den USA. Bettina Hoy (Gatcombe/GBR) landet in der Einzelwertung auf Platz neun. Neuer Olympiasieger ist der Brite Leslie Law, Silber geht an Kimberley Severson (USA), Bronze an Pippa Funnell (Großbritannien). Als Begründung gab das CAS an, dass das Schiedsgericht, das den Deutschen die Goldmedaille zunächst zugesprochen hatte, nicht zuständig gewesen sei. Damit gilt der Richterspruch, der Bettina Hoy nachträglich 14 Zeitstrafpunkte im Springen angerechnet hatte.
Stellungnahme der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN):
Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN), das Deutsche Olympiade Komitee für Reiterei (DOKR) und die Mitglieder der deutschen Pferdesportequipe der drei Disziplinen Dressur, Springen und Vielseitigkeit bedauern zutiefst die Entscheidung des Weltsport-Schiedsgerichtes, Court of Abitration of Sport (CAS), der deutschen Vielseitigkeitsequipe die Mannschafts-Goldmedaille und Bettina Hoy (Gatcombe / Rheine) die Einzelgoldmedaille nachträglich abzuerkennen. Fest steht: Sportlich haben die deutsche Mannschaft und Bettina Hoy bewiesen, dass sie die Medaillen verdient hätten. Das wird in die Geschichte der Olympischen Spiele eingehen.
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| Olympia, Startzeiten der Dressurreiter | | Am Freitag wird es für die Dressurreiter mit der ersten olympischen Prüfung ernst: Um 8.30 Uhr Ortszeit beginnt der Grand Prix, bei dem morgen die erste Hälfte der insgesamt 52 Paare startet. Erste deutsche Reiterin ist Heike Kemmer (Winsen) mit Bonaparte. Sie ist um 9.34 Uhr nach Reitern aus den USA, Österreich, Frankreich, Australien, Griechenland und Spanien dran. Um 11.42 Uhr geht es für Hubertus Schmid (Borchen-Etteln) mit Wansuela Suerte los.
Die beiden anderen deutschen Dressurreiter sind mit dem Grand Prix erst am Samstag an der Reihe. Martin Schaudt (Albstadt) mit Weltall geht um 9.15 Uhr, Ulla Salzgeber (Bad Wörishofen) mit Rusty um 11.24 Uhr ins Viereck.
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| Olympia, Doppel-Gold für Vielseitigkeitsreiter | | Ein Wechselbad der Gefühle musste sie erleben und trotzdem hielten die Nerven stand. Trotz des eines Abwurfes und zwei Zeitfehlern reichte es für die Deutsche Vielseitigkeitsmeisterin Bettina Hoy (Gatcombe/GBR) zur Goldmedaille in der Einzelwertung, als sich der einzige noch vor ihr liegende Reiter, Nicolas Touzaint (Frankreich) mit Galan de Sauvagere drei Abwürfe leistete. Mit insgesamt nur 41,6 Strafpunkten gewinnt Bettina Hoy Gold vor dem Briten Leslie Law mit Shear l'Eau (44,4) und Kimberly Severson (USA) mit Winsome Adante (45,20). Die beiden weiten deutschen Teilnehmer am Einzelfinale, Hinrich Romeike (Nübbel) mit Marius (51,20) und Andreas Dibowski (Döhle) mit Marius (63,00) belegen die Plätze sechs beziehungsweise 14. | |
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| Olympia, William Fox-Pitt zieht Tamarillo zurück | | Nach Dressur und Gelände liegen die deutschen Vielseitigkeitsreiter in der Team- und Einzelwertung auf Silberkurs. Noch ist allerdings nichts entschieden. Zunächst werden die Pferde um 12 Uhr Ortszeit (11 Uhr Deutschland) in einer zweiten Verfassungsprüfung der Jury vorgestellt, die darüber entscheidet, wer weiter im Wettbewerb bleiben darf. Danach geht es um 15.30 Uhr (14.30 Uhr Deutschland) weiter mit dem Springen, das über die Vergabe der Mannschaftsmedaillen entscheidet. Und auch darüber, wer am zweiten Springen (20.45 Uhr Ortszeit) teilnehmen darf. Startberechtigt sind die besten 25 Paare.
Schon vor der Verfassungsprüfung gab es allerdings eine Veränderung in der Rangierung. So hat der Brite William Fox-Pitt - nach Dressur und Gelände auf Platz fünf der Einzelwertung - seinen zwölfjährigen Wallach Tamarillo vom Wettbewerb zurückgezogen. Damit fällt das britische Team vom dritten auf den vierten Platz zurück
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| Olympia, Deutsche Vielseitigkeitsreiter auf Silberkurs | | Auf Silberkurs liegen die deutschen Vielseitigkeitsreiter nach der zweiten Teilprüfung der Olympischen Vielseitigkeit, dem Geländeritt. Alle fünf deutschen Paare beendeten die Strecke ohne Hindernisfehler. Einen einzigen bangen Moment gab es, als Ingrid Klimke (Münster) mit Sleep Late in einer Kurve ausrutschte und kurzfristig aus dem Sattel kam. Trotz dieses Zeitverlustes gelang es der dreifachen Deutschen Meisterin allerdings, noch innerhalb der erlaubten Zeit ins Ziel zu kommen. Damit bleibt es für sie bei ihrem Dressurergebnis von 41,0 Punkten.
Nach Dressur und Gelände an zweiter Stelle der Einzelwertung rangiert die erste deutsche Starterin Bettina Hoy (Gatcombe/GBR) mit Ringwood Cockatoo. Mit 35,6 Strafpunkten musste sie lediglich Europameister Nicola Touzaint (Frankreich) mit Galan de Suavagère den Vortritt lassen, der mit seinem Dressurergebnis von 29,4 die Geländeprüfung beendete und damit in Führung liegt. Zweitbeste Deutsche in der laufenden Wertung ist Ingrid Klimke mit Sleep Late (Platz sechs, 41,0) gefolgt von Frank Ostholt (Warendorf) mit Air Jordan auf Platz acht (43,0), Hinrich Romeike (Nübbel) mit Marius aus Platz 13 (45,2) und Andreas Dibowski auf Platz 21 (49,0).
In der Mannschaftswertung führen die Franzosen mit 113,4 Punkten vor Deutschland (119,6) und Großbritannien (125,6).
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| Olympia, Vielseitigkeitsteam nach Dressur auf Platz drei | | In der Mannschaftswertung der Vielseitigkeitsdressur, der ersten der drei Teilprüfungen dieser Disziplin, belegte die deutsche Mannschaft mit 114,40 Strafpunkten ganz knapp geschlagen den dritten Platz. Erst im Endspurt konnte die deutsche Mannschaft von Großbritannien (113,20 Strafpunkte) und Frankreich (113,40 Strafpunkte) vom Spitzenplatz verdrängt werden. In der Einzelwertung, die sich Nicolas Touzaint (Frankreich) mit Galan de Sauvagere (29,40 Strafpunkte) sicherte, landeten alle fünf deutschen Starter unter den Top Twenty der Teilnehmer. Beste deutsche Reiterin war Bettina Hoy (Gatcombe/Rheine) mit Ringwood Cockatoo. Mit 32,00 Strafpunkten landete sie knapp hinter Pippa Funnell (Großbritannien) mit Primore´s Pride (31,40 Strafpunkte) auf dem dritten Platz. Zweitbeste Deutsche war Ingrid Klimke (Münster) mit Sleep Late, die mit 41,00 Strafpunkten Rang acht belegte. Auf dem neunten Platz folgte ihr Teamkamerad Frank Ostholt (Warendorf) mit Air Jordan (41,40 Strafpunkte). Hinrich Romeike (Nübbe) mit Marius (44,40 Strafpunkte) belegte Platz 14. Andreas Dibowski (Döhle) mit Little Lemon B (45,40 Strafpunkte) brachte es auf den 18. Platz.
Insgesamt ist das eine hervorragende Ausgangsbasis für den morgigen Geländetag, die zweite Teilprüfung dieser Disziplin. Ab 9.00 Uhr geht es über die 5.570 Meter lange Geländestrecke mit ihren insgesamt 34 Hindernissen. Erste deutsche Starterin wird Bettina Hoy um 9.40 Uhr sein. Ihr folgt um 10.12 Uhr Hinrich Romeike. Frank Ostholt als dritter Deutscher geht um 11.03 Uhr an den Start. Um 11.54 Uhr wird es dann für Andreas Dibowski ernst. Den Abschluss bildet Ingrid Klimke, die um 12.51 Uhr als letzte Reiterin des gesamten Teilnehmerfeldes ihren Geländeritt beginnt.
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| Olympia, Vielseitigkeit nach erstem Dressurtag | | Nach dem ersten Dressurtag der Vielseitigkeit bei den Olympischen Spielen in Athen liegt Bettina Hoy (Gatcombe/GBR) mit 32,0 weiter mit deutlichem Abstand in Führung. Auf dem zweiten Platz folgt Heelan Tomkins mit Glengarrick. Die letzte Starterin des Tages erzielte die Neuseeländerin ein Ergebnis von 44,0 Strafpunkten und konnte sich damit noch vor Hinrich Romeike (Nübbel) mit Marius (44,4) platzieren. Auf dem vieren Platz in der Zwischenwertung landete mit 44,6 Strafpunkten der vorletzte Starter, der US-Amerikaner Darren Chiacchia mit dem Trakehner Hengst Windfall, der früher von Ingrid Klimke (Münster) geritten wurde. Auf dem fünften Platz liegt momentan die Australierin Olivia Bunn mit Top of the line (45,2).
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| Olympia-Nominierung Springen | | Aachen (fn-press). Der Springausschuss des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) hat im Anschluss an den CHIO Aachen beschlossen, dem Nationalen Olympischen Komitee (NOK) folgende Reiterinnen und Reiter für eine Nominierung zu den Olympischen Spielen in Athen vorzuschlagen: Christian Ahlmann (Marl) mit Cöster, Otto Becker (Sendenhorst) mit Dobel´s Cento, Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit Goldfever und
Marcus Ehning (Borken) mit For Pleasure. Reservepferd ist Montender.
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| Markus Fuchgs gewinnt den Großen Preis von Aachen - Christian Ahlmann wird Zweiter | | Den abschließenden Großen Preis beim CHIO in Aachen gewann Markus Fuchs (Schweiz) mit Tinka´s Boy. Nach zwei Umläufen waren vier Paare ohne Fehlerpunkte geblieben. Im nachfolgenden Stechen setzte sich Markus Fuchs (Schweiz) mit Tinka´s Boy mit einer fehlerfreien Runde in 36,91 Sekunden ganz knapp gegen Doppel-Europameister Christian Ahlmann (Marl) durch, der mit Cöster ebenfalls ohne Abwurf blieb, jedoch mit 36,95 Sekunden vier Hunderstel Sekunden langsamer ins Ziel kam. Dritter wurde Marc van Dijck (Belgien) mit Verelst Goliath mit vier Fehlerpunkten in 38,51 Sekunden. Platz vier ging an Otto Becker (Sendenhorst), der mit Dobel´s Cento im Stechen zwölf Fehlerpunkte zu verzeichnen hatte. Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit Goldfever musste im zweiten Umlauf einen Abwurf hinnehmen, was ihm den sechsten Platz einbrachte. Ulrich Kirchhoff (Boostedt) mit Damhus Carino gelangte mit fünf Fehlerpunkten auf Platz sieben.
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| Hannoveraner Privathengstschau in Verden | | Am 31. Januar findet in der Verdener Niedersachsenhalle die große Privathengstschau statt. Unter dem Dach des Verbandes kooperieren viele Interessen mit dem Ziel der Verbesserung und der Wahrung des züchterischen Potentials und der Angebotsmöglichkeiten.
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| Neues Hengstregister www.hengstregister.de im Web | | Umfassende Hengstdatenbank im Nachschlageformat für die deutsche Warmblutzucht hinsichtlich:
Zuchthengste, Privathengste, Landbeschäler und Althengste
Pedigree, Leistungs- und Vererbungsdaten, Hengstleistungsprüfungen
Zuchtgebiete, Hengstverteilungspläne, Hengststationen, Hengsthalter, Gestüte | |
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| Londonderry-Sohn Siegerhengst der Hannoveraner Körung |  | Ein Londonderry/Weltmeyer-Sohn wurde Siegerhengst der Hannoveraner Hengstkörung in Verden. Züchterin des Fuchses ist Regine Sökeland, Rüsfort, ausgestellt wurde er von Klaus Kamps, Cuxhaven. Der Körungssieger wird Deutschland verlassen: Otto-Rudolf Fuchs, Hilton-Farm, U.S.A. erwarb ihn für 130.000,- EUR. Reservesieger wurde ein De Niro/Weltmeyer-Sohn aus der Zucht von Walter Honigfort, Haselünne, den Heinrich Ramsbrock, Menslage, zum Hengstmarkt brachte. Der Dunkelbraune, der bei 127.000,- EUR den Zuschlag erhielt, wird eine Box im Landgestüt Celle beziehen. Insgesamt präsentierte sich der Jahrgang 2001 mit einer breiteren Spitze als im Vorjahr. Mehrere Hengste hatten Chancen auf den Titel "Siegerhengst".
Die Auktion der gekörten Hengste endete mit einem hervorragendem Ergebnis. 55 der 58 Hengste wurden zu einem Durchschnittspreis von 43.964,- EUR verkauft. Damit übertraf er den des Vorjahres um über 1.000,- EUR. Den Spitzenpreis erzielte ein Rohdiamant/Sao Paulo-Sohn (Z.: J. Brinkemöller, Dröper, Ausst.: J. Westendarp, Wallenhorst), der für 200.000,- EUR nach Dänemark verkauft wurde. Für 175.000,- EUR erwarb das Landgestüt Celle den zweitteuersten Hengst, einen Fuchs v. Londonderry/Weltmeyer (Z.: A. Eilfort, Ankum, Ausst.: B. Termühlen, Fleckeby). Mit dem Winergy-Preis für den besten gekörten Springhengst wurde ein Dunkelbrauner v. Stakkato/Werther (Z. u. Ausst.: A. Kamphorst, Nordhorn/Hestrup) ausgezeichnet. Das Gestüt Sprehe, Löningen, ersteigerte ihn für 85.000,- EUR.
Landstallmeister Dr. Bade sicherte sich sieben Hengste für das niedersächsische Landgestüt Celle. Neben fünf weiteren Landgestüten gehörten zahlreiche ausländische Hengsthaltungen zu den Käufern; 19 Hannoveraner werden Deutschland verlassen.
Die 36 nichtgekörten Hengste erzielten einen Durchschnittspreis von 15.083,- EUR. Star der Kollektion war ein bewegungsstarker Rappe v. De Niro/Weltmeyer (Z. u. Ausst.: H. Schütt, Hemmoor), den sich das Gestüt Sprehe für 104.000,- EUR sicherte. Auch hier war die Exportrate mit vierzehn Zweieinhalbjährigen hoch.
Hannoveraner Hengst des Jahres wurde der Celler Landbeschäler Brentano II v. Bolero/Grande. Unter dem Beifall des Publikums nahm sein Züchter Dr. Max Schulz-Stellenfleth eine wertvolle Bronzeplastik sowie einen hochdotierten Scheck gegeben von den Uelzener Versicherungen entgegen.
Besonders gut von Kaufinteressenten wurde die Möglichkeit des Longierens angenommen. Im Vorfeld wurden zum ersten Mal Videos der Hengste im Internet präsentiert. Gezielt waren in- und ausländische Hengsthalter angesprochen worden. "Beim diesjährigen Hengstmarkt zeigte sich das Vertrauen der Käufer in die Solidität unserer Verbandsarbeit," so Zuchtleiter Dr. Jochen Wilkens.
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| CCI Boekelo - Ostholt und Dibowski punktegleich Zweite | | Boekelo/NED (fn-press). Mit drei Reitern unter den ersten Sechs nahmen die Deutschen beim letzten großen Drei-Sterne-Vielseitigkeitsturnier der Saison in Boekelo/NED Revanche für die verpatzten Europameisterschaften: Mit jeweils 48,6 Strafpunkten landeten Frank Ostholt (Warendorf) mit Ginger und Andreas Dibowski (Döhle) mit Little Lemon B punktegleich auf Platz zwei, Simone Deitermann (Saerbeck), Deutsche Meisterin der Jungen Reiter 2202, mit Flambeau H wurde mit 52,8 Strafpunkten Sechste. Zudem belegte Peter Thomsen (Lindewitt) mit Kunta Kinte TSF den 14ten Platz (68,2) und mit The Ghost of Hamish den 28. Platz in der Endabrechnung. Alle fünf Paare blieben im Springen fehlerlos. Ein weiterer deutscher Reiter mit guten Aussichten auf einen vorderen Platz, Dirk Schrade (Warendorf), hatte allerdings wegen Lahmheit seines Pferdes Dusty Ches auf die Vorstellung in der Verfassungsprüfung und damit auch auf einen Start im Springen verzichtet. Er war derjenige gewesen, der mit am Samstag dem späteren Sieger, William Fox-Pitt (Großbritannien) mit Tom Cruise II nach Dressur und Gelände am dichtesten auf den Fersen gewesen war. An dessen Sieg führte am Ende allerdings auch so kein Weg vorbei: Mit nur 31,6 Strafpunkten, seinem Dressurergebnis, gewann der Mannschafts-Europameister nun auch in Boekelo. Insgesamt gingen 96 Paare an den Start, neun Nationen stellten ein Team. Die deutsche Mannschaft landete mit 275,8 Punkten auf dem dritten Platz hinter Irland (260,6) und Italien (266,8).
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| Michael Jung ist Vielseitigkeits-Europameister der Jungen Reiter |  Michael Jung in Langenhagen 2003 | Michael Jung (Horb) ist Vielseitigkeits-Europameister der Jungen Reiter. Mit einer fehlerfreien Runde mit Marco im Springen beendete der amtierende Deutsche Meister die dreiteilige Prüfung mit einem Ergebnis von 51,2 Strafpunkten und überrundete damit die noch nach Dressur und Springen vor ihm rangierende Vittoria Panizzon mit Rock Model (52,6) und sicherte sich die Goldmedaille. Bronze ging an die Britin Abigail Walter mit Uther Pendragon (59,00). Damit machten die Deutschen auch in der Teamwertung einen Platz gut und sicherten sich mit 205,0 Strafpunkten die Silbermedaille hinter Großbritannien (198,4). Italien wurde Dritter (223,3). Die beiden weiteren deutschen Mannschaftsreiter, Malte Dohm (Warendorf) mit Chatte Noire (64,6) und Elmar Rotthäuser (Buxtehude) mit Herbstplanet R (89,2), belegten die Plätze sechs beziehungsweise 18. Die Vierte des Quartetts, Anna Junkmann (Warendorf), war mit Cancun im Gelände ausgeschieden. Platz 21 beziehungsweise 34 lautete das Endergebnis für die beiden Einzelreiterinnen Friederike Topphoff-Kaup (Greven) mit Sundance Kid und Kerstin Pede (Liepe) mit Gino. | |
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| Endergebenis EM Vielseitigkeit in Punchestown | | Dublin /IRL (fn-press). Zum fünften Mal in Folge und zum 18ten Mal ingesamt siegte bei Europameisterschaften der Vielseitigkeitsreiter ein Team aus Großbritannien. Mit 147,6 Punkten hatten die Briten nach drei Teilprüfungen – Dressur, Geländereiten und Springen – die Nase vorn. Silber ging wie schon bei den Weltmeisterschaften im Vorjahr an die Franzosen (160,2). Die Bronzemedaille durften sich die Belgier umhängen lassen (196,0). Die deutsche Mannschaft belegt nach dem Ausfall zweier Mannschaftsreiter Platz sieben (1.171,2 Punkte) in der Gesamtwertung.
Während sich damit Belgien zusammen mit Irland (Platz vier/255,4 Punkte) und Österreich (Platz fünf/ 410,0) auf dem direkten Weg für den Mannschaftswettbewerb bei den Olympischen Spiele qualifizieren konnten, hat Deutschland diese Gelegenheit verpasst, ebenso wie Italien (1.151,2 Punkte/Platz sechs) und Schweden (1.191,0 Punkte/Platz acht). Für sie bleibt nun noch die Chance, drei oder mehr Reiter über die Weltrangliste für den Start in Athen zu qualifizieren und so ein Team zu bilden.
Neuer Europameister ist Nicolas Touzaint mit dem erst achtjährigen Galan de Sauvagere (35,0 Punkte) vor der Schwedin Linda Algotsson mit Stand by me (40,8) und Titelverteidigerin Pippa Funnell mit Walk on Star (44,4). Als bester deutscher Reiter landete Hinrich Romeike mit Marius auf Platz 15 (66,8 Punkte). Der 40-jährige Zahnarzt aus Nübbel bei Rendsburg feierte in Punchestown eine gelungene Championatspremiere. „Hinrich und sein Schimmel sind einfach ein eingespieltes Team“, sagte Bundestrainer Hans Melzer (Salzhausen) über den Einzelreiter. Bereits in Luhmühlen bei den Deutschen Meisterschaften hatte das Paar den zweiten Platz belegt. In Punchestown drehten beide nach einem guten Dressurauftakt eine fehlerfreie Runde durchs das Gelände und leisteten sich lediglich einen Abwurf im Springen. Auf dem 23sten Platz landete Bettina Hoy (Gatcombe/GBR) mit Ringwood Cockatoo. Noch nach der Dressur hatte die ehemalige Deutsche Meisterin auf dem aussichtsreichen Platz zwei gelegen, im Gelände machte allerdings eine Verweigerung am sechsten Hindernis die Hoffnungen auf eine Einzelmedaille zunichte. Danach ritt die 40-jährige ihren Schimmel langsam und auf Sicherheit bedacht ins Ziel und nahm dafür viele Zeitfehler in Kauf. Mit einem fehlerfreien Springen brachte das Paar am Ende 85,2 Punkte auf’s Konto. Nur einen Platz dahinter konnte sich Adam Liedermann (Blender) mit Rainbow platzieren. Der gebürtige Pole erfüllte trotz einer Dressur in den 60ern und zwei Abwürfen im Springen voll die Erwartungen der Bundestrainer. „Wir haben auf die Stärke dieses Paares im Gelände gesetzt“, so Melzer. Der Punkteendstand für Adam Liedermann lautet 86,0. Die EM nicht beendet haben die beiden Mannschaftsreiter, Frank Ostholt (Warendorf) mit Air Jordan und Stefanie Thompson (Oxford/GBR) mit Smart Fellow, außerdem Einzelreiter Dirk Schrade (Warendorf) mit Ecrin Raiselle. Insgesamt bewarben sich 59 Teilnehmer aus 15 Nationen um die EM-Medaillen.
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| Finale Samsung Superliga - CSIO***** Barcelona (ESP) | | Einen fulminanten Sieg erritt die deutsche Springreitermannschaft beim Finale der Samsung Superliga beim Internationalen Offiziellen Springturnier (CSIO*****) in Barcelona. Im Nationenpreis blieben Marco Kutscher (Riesenbeck) mit Montender, Christian Ahlmann (Marl) mit Cöster und Lars Nieberg (Homberg) mit Adlantus As FRH in beiden Umläufen jeweils fehlerfrei, so dass Ludger Beerbaum (Riesenbeck), der mit Gladdys S vierter deutscher Reiter war, in beiden Umläufen nicht mehr an den Start gehen musste. Damit konnte die Top-Mannschaft von Bundestrainer Kurt Gravemeier (Sendenhorst) nach dem Sieg bei den Europameisterschaften in Donaueschingen und dem Gewinn des Nationenpreises im kanadischen Calgary innerhalb von nur vier Wochen den dritten Erfolg in einem Spitzen-Nationenpreis verbuchen.
Auf Platz zwei des Finales landete die Mannschaft des Gastgeberlandes Spanien mit acht Fehlerpunkten. Platz drei teilten sich die Teams aus Belgien und Italien mit jeweils 12 Fehlerpunkten. Auch der fünfte Platz sah mit Großbritannien und Schweden (beide jeweils 16 Fehlerpunkte) zwei Teams. Siebter wurden die Niederlande mit 20 Fehlerpunkten, gefolgt von Irland mit 24 Fehlerpunkten auf dem achten Platz. Das Schlusslicht auf Platz neun bildete die Equipe Frankreichs.
In der Gesamtwertung war der Sieg dem französischen Team mit total 53,33 Punkten jedoch nicht mehr zu nehmen. Mit jeweils 43,75 Punkten rangieren Deutschland und Irland gemeinsam auf dem zweiten Platz. Dicht dahinter mit 43 Punkten belegte Großbritannien Rang vier. Fünfter wurde Belgien mit 30,5 Punkten. Platz sechs ging mit 29 Punkten an die Niederlande. Mit 25,83 Punkten rettete sich Italien auf Platz sieben. Absteiger der diesjährigen Saison der Samsung Superliga ist Schweden. Mit 23,33 Punkten kam der Vize-Mannschaftsweltmeister des vergangenen Jahres auf Platz acht und stieg damit aus der Superliga ab.
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| EM Punchestown -Sechs Paare mit einem Ticket | | Die Teilnehmer der Europameisterschaft im irischen Punchestown (18. bis 21. September) stehen fest: Im Anschluss an die letzte Sichtung im Rahmen des CIC*** in Cavertitz nominierte der Ausschuss Vielseitigkeit des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) folgende sechs Paare: Als Mannschaftsreiter Andreas Dibowski (Döhle) mit Serve Well, Bettina Hoy (Gatcombe/GBR) mit Ringwood Cockatoo und Unsung Hero, Adam Liedermann (Blender) mit Rainbow und Stefanie Thompson (Oxford/GBR) mit Smart Fellow sowie als Einzelreiter Frank Ostholt (Warendorf) mit Air Jordan und Hinrich Romeike (Nübbel) mit Marius. Als erste Reserve benannt der Ausschuss Dirk Schrade (Warendorf) mit Ecrin Raiselle, als zweite Reserve Peter Thomsen (Lindewitt) mit Bourdou. Die Equipe wird sich nach Informationen von buschreiter.de bereits am 10. September auf die Reise machen und dann am 11. September in Irland entreffen. Das Team logiert auf der Anlage von Rolf Seidel ganz in der Nähe von Punchestown. An einen Vorbereitungslehrgang im eigentlichen Sinn ist nicht gedacht. Reiter und Pferde sollen die Gelegenheit haben, sich auf die örtlichen Bedingungen einzustellen und in den letzten Tagen vor der EM individuell zu trainieren. | |
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| Alle Bundeschampions bestimmt | | Bundeschampions "Schlag auf Schlag" ist das Motto des heutigen Tages: Die erste Schärpe des Tages bekam Artax, ein fünfjähriger in Weser-Ems gezogener Fuchswallach von Astral-Amor. Er siegte mit der Wertnote 8,9 in der Konkurrenz der fünfjährigen Springponys und wurde vorgestellt von Tobias Meyer (Friesoyte). Vize-Champion wurde der in Hannover gezogene Hengst Du weisst schon wer von Voyage-Folklore, vorgestellt von Maren True (Stuhr) (8,6). Auf dem dritten Platz landete der ebenfalls in Hannover gezogene Dunkelfuchshengst: Nosferatu von Naravant-Mustang (8,2) mit Jasmin Gröner (Bimöhlen) im Sattel.
Die neue Bundeschampionesse der fünfjährigen Dressurponys heißt Forestina. Die dunkelbraune Rheinländer Stute von Flying Dream-Derbino wurde vorgestellt von Anna von Negri (Übach-Palenberg) und erzielte die Wertnote 8,6. Auf dem zweiten Platz landete mit der Wertnote 8,3 eine in Westfalen gezogene Tochter des selbst im Sport hoch erfolgreichen Dornik B aus einer Mutter von Nantano, Dornika B, geritten von Tom Berg (Damme). Den dritten Platz belegte Night Time, ebenfalls in Westfalen geboren, von Night-Power-Colorado. vorgestellt von Julia Knickenberg (Castrop-Rauxel). Das Paar erhielt die Wertnote 7,8.
Auf dem Fahrpferdeplatz gab es einen westfälischen Sieg. Mit 24,40 Punkten nach Richterurteil und Fremdfahrertest gewann der vierjährige Ganthan's Esprit von Gralshüter-Ladero mit Franz-Josef May (Selm) an den Leinen das Bundeschampionat des Deutschen Fahrpferdes. Knapp geschlagen wurde die fünfjährige Oldenburger Stute Ricarda D von Rio Zeus-Matador, vorgestellt von Danica Duen (Thüle) mit 24,30 Punkten Vize-Championess. Den dritten Platz belegte der Hannoveraner Saran von Sandro Khan-Wienerwald mit 24,00 Punkten (Fahrerin Marion Freymann, Hamburg).
Der neue Champion der fünfjährigen Springpferde heißt El Paso. Der Schimmelwallach, der von Jessica Kürten (Hünxe) zum Sieg geritten wurde, stammt ab von Escudo I-Werther und erhielt 18,20 Punkte nach zwei Umläufen. Zweiter wurde mit 17,80 Punkten der von Sebastian Rohde (Tönning) gerittene Holsteiner Hengst Catoki von Cambridge-Silvester. An dritter Stelle platzierte sich ein weiterer Holsteiner Hengst: Damhus Charmander von Cassini-Caretino (17,70 Punkte; Reiter Ulrich Kirchhoff, Rosendahl).
Trakehner - Holsteiner - Hannoveraner, so heißt die Reihenfolge aus Zuchtverbandssicht beim Bundeschampionat des fünfjährigen Vielseitigkeitspferdes. Erster wurde mit 40,30 Punkten der Trakehner Nagano von Grossist-Tenor (Reiterin Christiana Korte, Westbevern), Zweiter mit 39,10 Punkten der Holsteiner Schiwago von Calvados-Grundyman (Reiterin Lise Halkjaer, Süderlügum), Dritte mit 38,50 Punkten die Hannoveraner Stute Butts Alida von Heraldik-Star Regent (Reiter Elmar Lesch, Thomasburg).
10 Jahre Bundeschampionat in Warendorf - zehn Titel für Jana Freund aus Weeze. Heute kam ein elfter hinzu. Mit der rheinischen Stute HB Dreamgirl von FS Don't Worry-Chantre B gewann sie heute mit 60,00 Punkten das Bundeschampionat der dreijährigen Reitponys. Ihren Erfolg komplettierte die Pferdewirtschaftsmeisterin mit einem Vize-Champion-Titel, den sie mit 57,50 Punkten mit FS Dark Shadow von FS Don't Worry-Cath.Night Safe erritt. Ebenfalls 57,50 Punkte gab es für den Westfalen Moglie von Mandigo-Merlin, der Rapp-Wallach und seine Reiterin Sandra Wacker (Nordkirchen) wurden damit ebenfalls Vize-Bundeschampion.
"Friedrichshof" ist der "Vorname" des Bundeschampion des Vielseitigkeitsponys und auch der Champion des sechsjährigen Springponys trägt diesen Namen. Auf dem Springplatz gewann der Brandenburger Hengst Friedrichshof Night Gun von Nightfire-Alexander, der mit seiner Reiterin Annett Schädlich (Pritzwalk) mit der Wertnote 8,6 beurteilt wurde. Eine 8,4 und damit den Titel des Vize-Champions gab es für die Rheinländer Stute FS Do It von Dornik B-Golden Dancer und ihren Reiter Georg Wilbers (Weeze). Mit der Wertnote 8,3 wurden Nature Boy (westfälischer Hengst von Nantano-Leonardo) und Ulrike Bruns (Münster) Dritte.
Tränen der Freude flossen beim Finale der sechsjährigen Dressurpferde. Mit der Wertnote 9,5 siegte die Brandenburger Stute Poetin von Sandro Hit-Brentano II, die mit ihrer Reiterin Kathrin Meyer zu Strohen (Hoya) vor kurzem auch die Weltmeisterschaft der jungen Dressurpferde gewonnen hatte. Vize-Champion wurde ein Oldenburger Hengst, der ebenfalls von Sandro Hit abstammt: Sandro, gezogen aus einer Mutter von Glorieux, und Sandra Endres (Wolnzach) erhielten die Wertnote 9,0. Eine 8,8 gab es für den Hannoveraner Hengst Wordly von Weltmeyer-Brentano II und seinen Reiter Wolfhard Witte (Hänigsen).
Der Bundeschampionats-Titel des sechsjährigen Vielseitigkeitspferdes blieb in Warendorf. Mit 27,60 Punkten nach Dressur, Springen und Gelände hatten der Hannoveraner Waidstern von Waldstar-Dupont und Andreas Ostholt (Warendorf) die Nase vorn. Vize-Champion wurden mit 39,50 Punkten Butts Leon, Hannoveraner von Heraldik-Star Regent, und Elmar Lesch (Thomasburg). An dritter Stelle reihten sich Julio Cesar, Holsteiner von Julio Mariner-Laurin, und Kai Rüder (Fehmarn) ein. Sie hatten wie der Zweitplatzierte 39,50 Punkte, aber ein schlechteres Geländeergebnis aufzuweisen.
Bei den dreijährigen Ponyhengsten gewann der Rheinländer Dinarion von FS Don't Worry-Parino B mit 63,00 Punkten das Bundeschampionat. Vorgestellt wurde der Fuchs von Katja Camp aus Geldern. Neuer Vize-Champion ist Der feine Lord, Rheinländer von Dressman I-Folklore, Eva-Maria Tüpker (Westerkappeln) ritt den Braunen zu 43,00 Punkten. Den dritten Platz in diesem Championat belegten der Hannoveraner Nitendo von Nicky P-Vikt.Chirac und Melanie Licht aus dem thüringischen Camburg.
Die Fremdreiter waren sich einig und vergaben zwei Mal die Höchstnote 10,0: Mit 64,00 Punkten gewann die Oldenburger Stute Devils bride von Don Primero-Castro das Bundeschampionat der dreijährigen Reitpferde (Reiterin Stefanie Hein, Wewelsfleth). Neuer Vize-Champion ist der Hannoveraner Wallach Walk of Fame (von Weltmeyer-Carbid), der von Iris Jonetat (Wingst) zu 61,00 Punkten geritten wurde. Die Dritte trägt ebenfalls einen Hannoveraner Brand: 60,50 Punkte erzielte Donna von Donnerhall-Wittinger unter dem Sattel von Ingrid Wilkens (Thedinghausen).
Rusty, der vierjährige Hannoveraner Hengst von Rubinstein I-Weltmeyer, hatte schon die Finalqualifikation gewonnen. Mit 67,00 Punkten setzte sich der von Julia-Katharina von Platen (Wietze) gerittene Fuchs nun auch im Finale der vierjährigen Hengste an die Spitze. Vize-Champion wurde der westfälische Hengst Farewell III von Fidermark-Rosenkavalier (64,00 Punkte), den Sandra Kötter aus Bramsche vorstellte. Mit 62,50 Punkten belegte der Oldenburger Dream Catcher von Day Dream-Rubinstein I Platz drei (Reiterin Miriam Henschke, Ankum).
Der letzte Champion ist gekürt: Das Championat der sechsjährigen Springpferde gewann der Holsteiner Carthago Z-Lavall I-Sohn Carluccio. Vorgestellt von Marc Bettinger (Vlotho-Exter) war der braune Wallach mit der Wertnote 8,4 ins Stechen gekommen, dies absovierte er fehlerfrei in 40,80 Sekunden. Die Wertnote 8,7 hatten Accobada (Holsteiner von Acobat II-Calando) und Torben Köhlbrandt (Kiebitzreihe) im ersten Umlauf erhalten, im Stechen brauchten sie für ihre fehlerfreie Runde 44,33 Sekunden und wurden damit Vize-Champion. Dritter des Championats ist der Holsteiner Hengst Cesano von Caretino-Lord. Der Braune wurde von dem in Breitenburg lebenden Schweden Rolf-Göran Bengtsson geritten, erhielt im ersten Umlauf die Wertnote 9,0 und hatte im Stechen eine Verweigerung. Endergebnis 3/51,41 Sekunden.
Zum zehnten Mal wurden die Bundeschampionate in Warendorf ausgetragen und passend zum Jubiläum gab es einen Besucherrekord: Allein heute verfolgten 14.000 Zuschauer das Geschehen auf den verschiedenen Prüfungsplätzen. Insgesamt waren damit 42.000 Besucher an allen Tagen vor Ort. Nochmal so viele verfolgten unsere Berichterstattung auf diesen Seiten. | |
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| Ersten Champions sind gekürt | | Die ersten Champions sind gekürt: Das Bundeschampionat des vierjährigen Deutschen Reitponys (Stuten/Wallache) gewann mit 60,50 Punkten die in Westfalen gezogene Stute Tessy von Top Derbino-Derby, die von Henrike Sommer-Böker vom RV Albachten vorgestellt wurde. Mit der gleichen Gesamtpunktzahl, aber einer schlechteren Bewertung durch die Fremdreiter Iris Jonetat und Svenja-Irina Meyer, wurde die rheinische Stute FS Dark Magic von FS Don't Worry-Cath. Night Safe (Reiterin Jana Freund, Weeze) neuer Vizechampion. Im vergangenen Jahr hatte die braune Stute auf dem Siegertreppchen gestanden. An dritter Stelle platzierte sich der Rheinländer Dornick-Son von Dornik B-Bourbon (59,50 Punkte; Reiterin Katja Camp, Geldern).
Charm of Nibelungen heißt der neue Bundeschampion der vierjährigen Reitponys (Hengste). Auch der westfälische Hengst von Chantre-Nansen wurde von Henrike Sommer-Böker zum Sieg geritten (63,00 Punkte). Vize-Champion wurde - wie im vergangenen Jahr - mit 60,50 Punkten der in Weser-Ems gezogene Chardonnay von Constantin-Livio, der von Kira Wulferding (Wildeshausen) vorgestellt wurde. 59,50 Punkte gab es für den Westfalen Donchester von FS Don't Worry-Top Gun I und seine Reiterin Jutta Osterholt (Südlohn).
Eine faustdicke Überraschung gab es auf dem Dressurpferdeviereck. Hier siegte mit der Wertnote 9,0 der in Hannover gezogene Don Primero-Weltmeyer-Sohn Dynamico, der von Dorothee Schneider (Framersheim) zum Sieg geritten wurde. Der fünfjährige braune Wallach war erst über das Kleine Finale (Platz zwei) in die Endausscheidung vorgedrungen. Neuer Vizechampion der fünfjährigen Dressurpferde ist der Hannoveraner Hengst Baroncelli von Bergamon-Matcho (Wertnote 8,8; Reiterin Susan Draper, Hemmoor). Dritter wurde mit der Wertnote 8,6 der rheinische Hengst Charming von Champus-Lancer II, der von Ingrid Klimke vorgestellt wurde. Der Weltmeister der jungen Dressurpferde Fürst Heinrich konnte nicht in die Entscheidung eingreifen, er wurde im Finale nicht an den Start gebracht.
Zum achten Mal insgesamt und zum sechsten Mal in Warendorf stellte der Kirchwalseder Holga Finken einen Bundeschampion. Mit dem rheinisch gebrannten Fuchshengst Belissimo M von Beltain-Romadour II gewann er mit 66,50 Punkten das Championat der vierjährigen Hengste. Auf 64,00 Punkte kam der Westfale Florencio von Florestan I-Weltmeyer, den Simon Drop aus Holtrup vorstellte. Dritter wurde mit 63,00 Punkten der Oldenburger Rosario von Rubinstein I-Castro mit Anja Engelbart (Mühlen) im Sattel.
Bei den vierjährigen Stuten und Wallachen ging ein weiterer Sieg nach Hannover. Mit 61,50 Punkten siegte der Fuchswallach Bon Jovi von Brentano II-Weltmeyer vorgestellt von Vanessa Bentz aus Kerpen. Vize-Championess wurde die Hannoveraner Rappstute Don Frederica von Donnerhall-Consul (59,00 Punkte; Reiterin Iris Jonetat, Wingst), an dritter Stelle platzierte sich mit 57,50 Punkten der Oldenburger Wallach Sympatico von Sion-Figaro (Reiterin Anne Reher, Sevelten).
Einen Brandenburger Sieg gab es bei den Vielseitigkeitsponys: Mit 40,10 Punkten siegte hier der sechsjährige dunkelbraune Wallach Friedrichshof Nighttiger von Nightfire-Nixen, den die brandenburgische Landesmeisterin der Ponyreiter, Anja Kreinbring (Zepernick), an den Start brachte. Vize-Champion wurde der ebenfalls sechsjährige, in Westfalen gezogene Wallach Amicelli von Amaryllis Sensation (39,20 Punkte; Reiterin Lora Moses, Hamminkeln). An dritter Stelle reihte sich mit 38,10 Punkten der in Sachsen gezogene Scheck-Hengst Munser II von Maccardo-Gildo mit Saskia Graefling aus Falkenberg im Sattel ein.
Insgesamt verfolgten 8.500 Zuschauer das Geschehen auf den verschiedenen Prüfungsplätzen.
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| Michael Jung Sieger von Altensteig | | Im Inland blickte alles nach Altensteig in Baden-Württemberg: Michael Jung (Horb) bliebt dort weiter ungeschlagen. Beim CIC** trug der Deutsche Meister der Jungen Reiter mit Marco (Archivfoto Nahr) unangefochten den Sieg davon. Lediglich 0.8 Strafpunkte für Zeitüberschreitung fügte der Lokalmatador seinem Dressurergebnis von 39.5 Punkten hinzu. Auf dem zweiten Platz konnte sich der Österreicher Dr. Wolfgang Kulterer mit Splinters of Gold (46,6) behaupten. Malte Dohm, ebenfalls noch Junger Reiter und Mitglied der Warendorfer Perspektivgruppe Vielseitigkeit, belegte die Plätze drei und vier. Mit Cayenne P brachte es der gebürtige Holsteiner auf 50.4, mit Chatte Noire auf 54,2 Punkte. Für die Jungen Reiter war Altensteig zugleich die letzte Sichtung für ihre Europameisterschaften im polnischen Bialy Bor (25./28. September). Ein weiterer "Warendorfer Württemberger", Dirk Schrade aus Mehrstetten, landete auf dem fünften Platz. Mit dem Franzosen Ecrin Raiselle, mit dem er als Reservist für die bevorstehenden "Senioren"-Europameisterschaften in Punchestown/Irland nominiert ist, sammelte er 57.5 Strafpunkte. Im Anschluss an die letzte EM-Sichtung in Altensteig nominierte der Ausschuss Vielseitigkeit des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) die Teilnehmer für die Europameisterschaften der Jungen Reiter in Bialy Bor/POL (25./28. September). Im Einzelnen sind dies: Malte Dohm (Warendorf) mit Chatte Noire, Michael Jung (Horb) mit Marco, Anna Junkmann (Warendorf) mit Esparto und Cancun, Kerstin Pede (Liepe) mit Gino, Elmar Rotthäuser (Buxtehude) mit Herbstplanet R sowie Friederike Topphoff-Kaup (Greven) mit Sundance Kid unter dem Vorbehalt einer weiteren Formüberprüfung. | |
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| Alle drei Medaillen der Einzelwertung bleiben in Deutschland | | Mit einem unglaublichen Erfolg für die deutschen Reiter endete die Einzelwertung bei den Europameisterschaften Springen in Donaueschingen. Alle drei Medaillen gingen an die Reiter von Bundestrainer Kurt Gravemeier (Sendenhorst). Gold holte sich Christian Ahlmann (Marl) mit Cöster, der nach den drei Prüfungen mit insgesamt fünf Umläufen total 11,55 Punkte auf seinem Konto hatte. Silber erritt Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit Goldfever mit 11,59 Punkten. Den deutschen Triumph schloss Marcus Ehning (Borken) mit For Pleasure ab, der mit 12,01 Punkten Bronze gewann.
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| Bettina Hoy gewinnt Weltcup-Qualifikation Vielseitigkeit in Cherbourg in Frankreich | | Cherbourg/FRA (fn-press). Bettina Hoy ist Siegerin der Weltcup-Qualifikationsturnieres (CIC***-W) in Cherbourg/Frankreich. Mit ihrem Schimmel Woodsides Ashby landete die ehemalige Deutsche und Europameisterin einen Start-Ziel-Sieg (40,5 Strafpunkte), zudem belegte sie mit Ringwood Cockatoo Platz zehn (57,6). Zweiter wurde ihr Ehemann, der Australier Andrew Hoy mit Mr. Pracatan (44,4, auf dem dritten Platz landete die Belgierin Karin Donckers mit Gormley (44,7). Mit ihrem Sieg zog Bettina Hoy mit Andreas Dibowski gleich, der ebenfalls schon zwei Weltcup-Qualifikationsturniere gewinnen konnte. Das Finale findet im Oktober im französischen Pau statt.
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| Charlotte Offeney ist neue Deutsche Meisterin der Pony-Vielseitigkeitsreiter | | Bad Harzburg (fn-press). Das Gelände rund um die Rennbahn in Bad Harzburg war am Wochenende Schauplatz der deutschen Ponymeisterschaften Vielseitigkeit. 64 Teilnehmer aus 14 Landesverbänden bewarben sich hier um den Titel. Ein Start-Ziel-Sieg gelang dabei Mannschafts- und Vizeeuropameisterin Charlotte Offeney (Burgwedel/Hannover-Bremen) mit Vilano. Sie hatte am Ende mit nur 34,4 Punkten die Nase vorn.
Ausgetragen wurde die DM als „große Vielseitigkeitsprüfung“, bestehend aus den drei Teilprüfungen, Dressur, Gelände und Springen. Nach erfreulichen Ergebnissen in der Dressur – 43 Paare erzielten 50,0 Strafpunkte und weniger – erwies sich die Geländeprüfung als Hauptselektionskriterium. Lediglich 17 Paare bewältigten den technisch höchst anspruchsvollen Geländekurs um die Harzburger Rennbahn ohne Hindernisfehler, 22 weitere Teilnehmer kassierten mindestens eine Verweigerung, 25 mussten sogar ausscheiden oder gaben auf. Als besondere Klippe stellte sich dabei schon kurz nach Beginn der Geländeprüfung das Hindernis mit der Nummer drei heraus, eine Kombination aus Baumstumpf und Birkenoxer. Hier mussten neun Paare direkt ausscheiden und etliche weitere zumindest Verweigerungen hinnehmen. „Dass dieses Hindernis solche Probleme bereiten würde, war vorher nicht abzusehen. Auch seitens der Mannschaftsführer wurden im Vorfeld keine Bedenken geäußert“, erklärte dazu Parcourschef Wolfgang Fieseler (Bad Harzburg). So gingen im abschließenden Springen nur noch etwas mehr als die Hälfte der ursprünglich angetretenen Paare an den Start. Neben der Siegerin Charlotte Offeney blieben auch Stefanie Günther (Jettingen/Baden-Württemberg) mit Calypso sowie Melina Lamp (Schönberg/Schleswig-Holstein) mit Desperado ohne Abwurf und sicherten sich damit am Ende die Silber- beziehungsweise Bronzemedaille.
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| Deutsche Springreiter werden Europameister | | Die deutschen Springreiter sind in Donaueschingen zum fünften Mal Mannschafts-Europameister geworden und beendeten damit eine Serie von Misserfolgen, die im vergangenen Jahr bei der Weltmeisterschaft in Jerez ihren Anfang genommen hatte. Gemeinsam warfen sie nach der Siegerehrung Bundestrainer Kurt Gravemeier in den Wassergraben. Die neue Harmonie im Team schlug sich sogar in den Ergebnissen der vier Reiter nieder. Einträchtig beendeten Marcus Ehning auf For Pleasure, Christian Ahlmann auf Cöster, Otto Becker auf Cento und Ludger Beerbaum auf Goldfever den Nationenpreis mit je vier Fehlern für einen Abwurf. Während Ehning, Becker und Beerbaum in der ersten Runde fehlerfrei blieben, gelang dies im zweiten Umlauf nur Championatsneuling Ahlmann. „Das war endlich wieder eine tolle Teamleistung“, freute sich Otto Becker. „Wir haben kleinere Probleme in Gesprächen ausgeräumt, die Vorbereitung bei Ludger in Riesenbeck hat großen Spaß gemacht – das alles war der Grundstein für den Erfolg von heute.“ Nach dem Zeitspringen am Donnerstag, das bei Welt- und Europameisterschaften für die Mannschaftswertung mitzählt, lagen die deutschen Reiter um weniger als einen Springfehler hinter den französischen Weltmeistern; auch nach dem ersten Umlauf war die Differenz noch genauso knapp. Aber dann patzten alle vier Franzosen in der zweiten Runde, sodass die Gastgeber mit 15,15 Punkten einen satten Vorsprung zu ihren Verfolgern (25,30) herausreiten konnten. Dritter wurden die Schweizer, deren jüngster Reiter, der 21-jährige Steve Guerdat auf Tepic la Silla, mit einem doppelten Nullfehlerritt den Eidgenossen die Bronzemedaille und damit die Olympiaqualifikation für Athen sicherte (28,68). Auch die Titelverteidiger aus Irland, mit 34,79 Punkten Fünfte hinter den Belgiern (34,14), haben ihr Ticket nach Athen nun in der Tasche. Als dritte Mannschaft gelang noch den fünfplatzierten Italienern (39,14) der Sprung nach Olympia. Zu den Nationen, die die Athen-Qualifikation verpassten, gehörten auch die Briten, die seit 1928 bei keinen Spielen gefehlt hatten. Am Sonntag in der Einzelwertung sind noch die 25 Besten startberechtigt, darunter alle vier deutschen Reiter. Ehning (4,01 Strafpunkte) liegt mit hauchdünnem Vorsprung von 0,53 Punkten an der Spitze vor Steve Guerdat. Ahlmann (7,55) ist Neunter, Beerbaum (7,59) Zehnter, Becker (7,73) Elfter, alle drei sind damit weniger als einen Springfehler vom Sieg entfernt. Marcus Ehning aus Borken hat nun auf dem Hannoveraner Hengst For Pleasure die Chance, am Sonntag zum ersten Mal Europameister zu werden. | |
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| Aktueller Zeitplan der Europameisterschaft | | Der aktuelle Zeitplan der Europameisterschaft (Änderungen noch möglich)
Mittwoch, 20. August
8.00 Uhr Warm up für alle EM-Pferde
14.00 Uhr Eröffnungsspringprüfung - CSI
Donnerstag, 21. August
8.30 Uhr S-Springen
13.45 Uhr Zeitspringen Erste Wertungsprüfung der Europameisterschaften in der Einzel- und Mannschaftswertung
17.30 Uhr S-Springen- LBBW-Tour - 1. Abteilung: Alle Reiter, die zwei Pferde starten, mit einem Pferd ihrer Wahl sowie alle Reiter mit Reitername H - R, die nur ein Pferd starten.
18.00 Uhr Eröffnungszeremonie
Freitag, 22. August
7.30 Uhr S-Springen- LBBW-Tour - 2. Abteilung: Alle Reiter, die zwei Pferde starten, mit 1 Pferd ihrer Wahl sowie alle Reiter mit Reitername S - G, die nur ein Pferd starten.
10.15 Uhr Preis der Nationen Mannschaftseuropameisterschaft
Erster Umlauf - Zweite Wertungsprüfung der Europameisterschaft in der Einzelwertung und Finale der Mannschafts-Europameisterschaft
13.45 Uhr Preis der Nationen - Mannschaftseuropameisterschaft - Zweiter Umlauf Int. Mannschaftsspringprüfung mit Einzelreitern in zwei Umläufen Zweite Wertungsprüfung der Europameisterschaft in der Einzelwertung und Finale der Mannschafts-Europameisterschaft
Samstag, 23. August
8.00 Uhr Zwei-Phasen Trostsrpingen
11.00 Uhr S-Springen-LBBW-Tour Qualifikation
15.00 Uhr Prinz Kari zu Fürstenberg-Preis Wertung zur Riders Tour 2003
17.00 Uhr Prinz Kari zu Fürstenberg-Preis Wertung zur Riders Tour 2003 Siegerrunde der besten 10 Paare
Sonntag, 24. August
9.00 Uhr LBBW-Cup - S-Springen mit Stechen
11.30 Uhr Parade der Finalteilnehmer zu Pferd
12.15 Championat von Donaueschingen Erster Umlauf
3. Wertungsprüfung und Finale in der Einzelwertung der Europameisterschaft
14.15 Uhr Championat von Donaueschingen Zweiter Umlauf
3. Wertungsprüfung und Finale in der Einzelwertung der Europameisterschaft anschl. Championatsehrung | |
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| Kleine Regelkunde für die Europameisterschaft | | Hinter einem so großen Championat wie der Europameisterschaft steckt ein kompliziertes Regelwerk. Das Wichtigste davon, um den Verlauf besser verstehen und verfolgen zu können, hier in Stichworten: Erste Tierarztkontrolle aller EM-Pferde am Dienstag, 19. August. Am Mittwoch, 20. August, findet ein Warm-up-Springen über acht Hindernisse statt.
Wertung am Donnerstag:
Ein Zeitspringen für Einzel- und Teamwertung, dotiert mit 35 000 Euro. Die Startfolge wird ausgelost. Für jeden Reiter wird seine Zeit im Parcours mit dem Faktor 0,5 multipliziert. Die sich daraus ergebende Zahl muss bis auf zwei Stellen hinter dem Komma korrekt sein. Der Sieger dieses Springens erhält null Strafpunkte, die Strafpunkte für die nachfolgenden Reiter ergeben sich aus ihrem jeweiligen Abstand zum Sieger. Nach dem Zeitspringen gibt es bereits eine Teamwertung, die in das Mannschaftspringen am nächsten Tag mitgenommen wird.
Wertung am Freitag:
Preis der Nationen mit zwei gleichen Umläufen, zugleich das Finale um die Europameisterschaft, dotiert mit 40 000 Euro. Startfolge im ersten Umlauf nach dem Los. Im zweiten Umlauf zuerst die Einzelreiter. Danach folgen die Teams von Rang elf an und schlechter, schließlich die Teams von Rang zehn bis Rang eins. Grundlage ist das Ergebnis nach dem ersten Umlauf. Sollten auf den Medaillenrängen mehrere Teams punktgleich liegen, gibt es Stechen um die Medaillen mit drei Reitern pro Team, wobei die Fehler und Zeit den Ausschlag geben.
3. Wertung am Sonntag:
Finale der Einzelreiter, Springen mit zwei verschiedenen Parcours, dotiert mit 60 000 Euro. Starten dürfen nur noch die besten 20 Reiter aus den zwei vorangegangenen Wertungen in umgekehrter Reihenfolge, also der beste zuletzt. Zuvor werden alle Finalpferde einer öffentlichen Tierarztkontrolle unterzogen. Sollte ein Einzelreiter im Nationenpreis am Stechen um die Medaillen teilgenommen haben, zählen diese Stechergebnisse nicht für den Einzug ins Finale.
Erster Umlauf mit zehn bis zwölf Hindernissen, zweiter Umlauf mit acht bis zehn Hindernissen. Sollten auf den Medaillenrängen wiederum mehrere punktgleiche Reiter liegen, gibt es ein Stechen um die Medaillen. Wer die wenigsten Strafpunkte aus allen drei Springen aufweist, wird Europameister. | |
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| Peter Charles gewinnt Derby in Hickstead | | Der irische Team-Europameister Peter Charles hat beim britischen Derby in Hickstead ein Stück Reitsport-Geschichte geschrieben: Als zweiter Reiter nach Eddie Macken (Irland) konnte er die Prüfung, die zu den schwersten Springen in der Welt gehört, zum dritten Mal in Folge gewinnen. Mit der Holsteiner Stute Corrada schaffte Charles den insgesamt 47. Nullfehlerritt in der Geschichte des britischen Derbys und verwies so Michael Whitaker mit seiner Stute Ashley auf den zweiten Rang. Dritter wurde William Funnel mit Cortaflex Mondriaan. Das britische Derby war auch gleichzeitig die fünfte von neun Etappen der Riders Tour. Die Gesamtführung in der Tour hält weiterhin Ludger Beerbaum mit 60 Punkten, obwohl er in Hickstead nicht angetreten war. Seine Verfolger sind Rodrigo Pessoa mit 31 Punkten, Markus Ehning und Rolf-Göran Bengtsson mit jeweils 30 Punkten. Durch seinen Sieg in Hickstead hat Peter Charles einen Riesenschritt nach vorne gemacht: Mit 28 Punkten liegt er jetzt auf dem fünften Rang der Gesamtwertung, gefolgt von Michael Whitaker.
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| Salzgeber mit Rekordpunkten Europameisterin | | Unbeeindruckt vom laufenden Dopingverfahren - "das sollen die Anwälte regeln, ich konzentriere mich voll und ganz auf den Sport" - hat Ulla Salzgeber mit Rusty heute die Europameisterschaften der Dressurreiter im englischen Hickstead gewonnen. Bereits im Grand Prix Spécial hatte die Bad Wörrishofenerin mit einem Rekordergebnis ihre Vormachtstellung im Dressurviereck unter Beweis gestellt. Die altbekannte Kür zu Klängen aus Carl Orffs Carmina Burana machte den Salzgeber-Erfolg perfekt: Über 85 Prozentpunkte addierten die Richter - das gab's noch nie.
Wenn der Sieg der hochgehandelten Favoritin wenig überraschend kam, so war die EM doch spannender als es sich nach dem Grand Prix noch dargestellt hatte. Der große Gewinner ist der Schwede Jan Brink, der mit seinem bunten schwedischen Fuchshengst Bjorsell's Briar vollkommen unerwartet die Silbermedaille entgegen nehmen konnte. Und das ex aequo mit der US Amerikanerin Lisa Wilcox und Relevant, weil die Europameisterschaften als "offene" Prüfung ausgeschrieben war. Brink punktete im Grand Prix Spécial und in der Kür. Letztere mit über 81 Prozent, damit hat die Dressurwelt einen neuen Medaillenkandidaten für die kommenden Jahre. Die Spanierin Beatriz Ferer-Salat und Beauvalais ritten auf den Bronzeplatz. Fünfte wurde Heike Kemmer, deren Bonaparte die Championats-Feuertaufe mit Bravours bestanden hat. Teamkollege Klaus Husenbeth und Piccolino wurden Sechste. | |
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| Wie erwartet: Dressur-Gold für Deutschland | | Deutschland ist Europameister. Das ist keine große Überraschung, wohl aber, wie souverän die Titelverteidigung geklappt hat. Noch bevor am Nachmittag Isabell Werth ins Viereck geht, ist der deutsche Equipe der Sieg nicht mehr zu nehmen. Mit diesem Erfolg in Hickstead gelingt dem deutschen Dressurteam der 31. Championatssieg in Folge. Nachdem Ulla Salzgeber und Heike Kemmer gestern in Führung gegangen waren, reichte heute ein etwas verhaltener Ritt von Klaus Husenbeth und Piccolino für den Mannschaftssieg aus. Mit 71,96 Prozent blieb das Newcomer-Paar des letzten Jahre etwas hinter den Erwartungen zurück, rangiert aber nach drei Vierteln der Starter immer noch auf Platz drei. "Klaus ist genau nach Order eine sichere Mannschaftsrunde geritten", sagte Bundestrainer Holger Schmezer. Piccolino war mit Fieber in Hickstead angekommen, der daraus resultierende Trainingsrückstand machte sich bemerkbar.
Für Isabell Werth, die heute nachmittag als Vierte des deutschen Quartetts an den Start gehen wird, offenbart sich eine Riesenchance. Mit einer Top-Leistung ihres Satchmos könnte sich die Rheinbergerin in der Nähe der Medaillenränge wiederfinden. Ihr Abschneiden und die Ritte von Vize-Weltmeisterin Beatriz Ferrer-Salat/Beauvalais und der Amerikanerin Lisa M. Wilcox werden mit Spannung erwartet. | |
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| Deutsche Meisterschaften Gera | | Mit einer Überraschung endeten die deutschen Meisterschaften der Springreiter in Gera. Mit Marco Kutscher ging der Titel an einen vergleichsweise jungen Reiter aus dem Stall Beerbaum, der unter Insidern zwar stets als Riesentalent gehandelt wurde, sich bislang aber noch nicht ganz vorn im Rampenlicht hatte positionieren können. Routinier Otto Becker, der nach zwei Wettkampftagen noch wie der sichere Sieger aussah, holte Silber, vor Christian Ahlmann, der mit Cöster seinen guten Eindruck aus der zweiten Runde des Aachener Nationenpreises unterstreichen konnte. Platz vier ging an Sören von Rönne, Fünfter wurde Ludger Beerbaum. Marcus Ehning landete auf Platz sieben, Lars Nieberg wurde Achter.
Dass Ludger Beerbaum, Chef im Audi-Team, viel von seinen beiden Schützlingen hält, hatte er zu Beginn des Geraer Wochenendes in einem Interview geäußert. Außerdem hatte er zu bedenken gegeben, dass Hendrik Snoeks Rolle "problematisch" sei. Snoek, selbst über lange Jahre ein "Internationaler", habe als Chef von Bundestrainer Kurt Gravemeier (dessen Pferde auf Gut Berl, dem Anwesen Hendrik Snoeks bei Münster stehen) und Besitzer potenzieller Championatspferde wie Camirez eine Doppelrolle inne. Hintergrund der Diskussion: Vor drei Wochen hatte Snoek seinem bisherigen "Stalljockey" Markus Merschformann, 18-ter im Weltcupfinale in Las Vegas und Mannschafts-Europameister 1997, überraschend gekündigt und Toni Hassmann angestellt. Hassmann, der wegen der Pleite des Mobilfunkunternehmens mobilcom seinen wichtigsten Sponsoren verloren hatte, übernahm die Pferde von Merschformann, verzichtete aber mit Verweis auf das kurze gemeinsame Training auf einen Start bei den deutschen Meisterschaften.
Eva Maria Bitter mit Argelith Stakkato war der Sieg bei den Amazonen im Parcours nicht zu nehmen. Die Damen rücken immer mehr aus der einstigen Nische "Bienen-Derby" heraus. Nicht nur die neue deutsche Meisterin, auch die beiden anderen auf dem Treppchen, Pia-Luise Aufrecht und Mylene Diedrichsmeyer, haben schon so manchem "Herren der Schöpfung" im Parcours das Fürchten gelehrt.
Dressur: Isabell ist wieder da! In der Dressur hatte – vielleicht weniger souverän als man es vor zwei Wochen, nach dem Auftritt der beiden in Aachen noch vermutet hätte - Ulla Salzgeber mit Rusty die Nase vorn. Bei den Herrn in Frack und Zylinder heißt der neue deutsche Champion Klaus Husenbeth mit Piccolino.
Im Dressurlager gab es nach dem Bekanntwerden des positiven Befunds von Rustys Dopingprobe beim Weltcup-Finale in Göteborg nur die eine Frage: Wird Ulla Salzgeber an den Europameisterschaften teilnehmen können, oder wird die juristische Lage eine Nominierung durch die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) unmöglich machen. Und – welche Konsequenzen wird die Entscheidung der Reiterin haben, die B-Probe nicht öffnen zu lassen. Der erhöhte Testosteron-Gehalt in Rustys Blut hatte sogar den schon zum "Zickenkrieg" stilisierten Zwist in der deutschen Dressurspitze vergessen lassen. Weltmeisterin Nadine Capellmann, die ihren Farbenfroh auch in Gera noch nicht an den Start brachte, hatte Dressur-Bundestrainer Holger Schmezer vorgeworfen, gegen sie zu entscheiden. Er hatte den 18-jährigen Gracioso nicht für die offizielle deutsche Equipe in Aachen nominiert. In Gera hätte der Fuchs zeigen können, welche Qualitäten als sicheres "Teampferd" schlummern. Der Grundstein-Sohn landete in der Endabrechnung auf Platz drei bei den Damen. Der Bundestrainer steht vor keiner leichten Aufgabe. Mit Nachdruck empfohlen für die Europameisterschaften, die in vier Wochen im englischen Hickstead stattfinden, hat sich der Sottrumer Kaufmann Klaus Husenbeth. Mit Piccolino gewann er den Grand Prix noch vor Ulla Salzgeber und Rusty, im Grand Prix Spécial wurde das Paar, dessen Stern im vergangenen Jahr bei den Weltreiterspielen von Jerez erst so richtig zu leuchten begann, Zweiter und für die Kürdarbietung gab es Platz vier – der klare Sieg in der Herren-Wertung. Silber ging an Hubertus Schmidt, auf der Bronzeposition landete Martin Schaudt, dessen Pferde wenig konstant gingen. Als verdienter deutscher Meister der Herren darf Husenbeths Start in Hickstead als gesichert gelten. Und dann? Wenn Ulla Salzgeber reiten darf, dann könnte sie gleich mit zwei Pferden ganz vorne stehen, das hat die Frau aus Bad Wörrishofen eindrucksvoll bewiesen. Mit ihrem "Zweitpferd" Wallstreet setze sie sich in der Kür an die Spitze des Feldes und übertrumpfte im stallinternen Duell sogar ihren alten Kämpfer Rusty mit seiner seit Jahren unveränderten Kür zu den mittelalterlichen Chorgesängen der Carmina Burana.
Dass Isabell Werth im entscheidenden Moment kämpfen kann, bewies die erfolgreichste Dressurreiterin aller Zeiten am Wochenende in Gera. Nach dem Grand Prix noch Siebte allerdings nur acht Punkte vom fünften Rang entfernt – machte sie mit ihrem Ritt im Grand Prix Spécial einen großen Schritt zurück in die Weltklasse: 1899 Punkte, sieben weniger als Piccolino und das mit dem erst neunjährigen Satchmo. In der Kür konnte das Paar sogar die 80%-Marke erklimmen. Auch hier gab es Platz drei und in der Addition die Silbermedaille für Isabell Werth. Durchwachsen die Leistung von Ann-Kathrin Linsenhoff und Renoir-Unicef. Seitdem sie in Jerez das Steichergebnis lieferten, ist bei der Kronbergerin und dem großen Rubinstein-Wallach der Wurm drin. Immer wieder begeistern sie bei einigen Auftritten, aber konstant halten konnten sie diese Form bislang nicht. Das war in Aachen so, und das war in Gera nicht anders: Ein Auftakt nach Maß, Platz vier im Grand Prix, im Grand Prix Spécial Siebter und in der Kür nur Rang elf - das Ticket für Hickstead haben diese beiden noch nicht gelöst. Das könnte schon eher Heike Kemmer in der Tasche haben. Jeweils Fünfte in Grand Prix und Grand Prix Spécial, wurde Bonaparte, der noch in seinem ersten Grand Prix-Jahr steckt, Achter in der Kür. Bei den Damen reichte das insgesamt für Platz vier.
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| Kartenverkauf für Athen 2004 | | Vom 13. bis zum 28. August 2004 werden in Athen die olympischen Sommerspiele ausgetragen. Der offizielle Kartenvorverkauf beginnt am 12. Mai 2003. Informationen zum olympischen Programm und zu den Ticket-Preisen gibt es im Internet unter www.athens2004.com. | |
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| Vielseitigkeit auch 2008 olympisch | | Das Exekutiv-Komitee des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) hat entschieden, dass die Vielseitigkeit auch 2008 in Peking im olympischen Programm bleibt. Wie 2004 in Athen wird sie im Format einer internationalen "Kurz-Prüfung" (d.h. im Geländeteil ohne Rennbahn und Wegestrecke) ausgetragen. Noch vor einem Jahr sah die olympische Zukunft der dritten Reitsport-Disziplin alles andere als rosig aus. Hauptargument: Die Vielseitigkeit sei zu teuer und zu aufwendig. Der Weltreiterverband präsentierte schnell ein neues, kostengünstigeres Konzept, das dann auch im Herbst 2002 vom Exekutiv-Komitee akzeptiert wurde – damit war zunächst die Entscheidung gefallen, dass diese Disziplin nicht schon 2004 aus dem Programm fliegt. Dr. Hanfried Haring, Vorsitzender des geschäftsführenden Vorstandes der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) in Warendorf, ist zwar erleichtert, sieht aber immer noch keinen Grund zur endgültigen Entwarnung: "Die Disziplin bleibt weiter auf dem Prüfstand." Denn das Komitee hat außerdem beschlossen, dass künftig nach jeden olympischen Spielen diverse Sportarten auf ihre Olympiatauglichkeit hin geprüft werden. Aufgrund eines drohenden Irak-Krieges und der damit unsicheren weltweiten politischen Situation wurde außerdem beschlossen, dass die für Ende April geplante Generalversammlung in Manama/ Bahrain ausfällt. Ein Ausweichtreffen wird in Madrid stattfinden, alle wichtigen Wahlen sind allerdings vertagt auf 2004. Damit verlängert sich die Amtszeit für alle jetzigen Amtsinhaber um ein Jahr, die Amtszeit der in 2004 Gewählten dagegen wird sich von vornherein um ein Jahr (also von 2004 bis 2007) verkürzen.
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| Weltcup Dressur: Drei deutsche Reiter haben das Ticket zum Finale schon in der Tasche | | Die Qualifikationstuniere für das Weltcupfinale in Göteborg vom 27. bis 30. März gehen in die heiße Phase. Im kommenden Monat haben die Reiter nur noch in s`Hertogenbosch (20.3. bis 23.3.) die Chance, sich für das Finale in Schweden zu qualifizieren. Die Deutschen sind dabei gut vertreten, denn außer Ulla Salzgeber, die als Titelverteidigerin automatisch antreten darf, werden noch drei weitere deutsche Reiter nach Göteborg reisen. Ganz sicher dabei ist Heike Kemmer, die die Weltcupliste mit 74 Punkten anführt. Auf dem zweiten Rang behauptet sich Monica Theodorescu (72 Punkte), die nach ihrem Erfolg in Neumünster ebenfalls ihr Ticket sicher hat. Für zwei andere deutsche Reiter wird es in der nächsten Qualifikationen spannend. Wenn Isabell Werth (47 Punkte) auch mit nach Schweden will, muss sich die derzeit Sechste auf der Liste in s`Hertogenbosch noch weitere Punkte sichern. Sonst freut sich Gina Capellmann-Lütkemeier (5. Platz/ 55 Punkte) über ihren Einzug ins Finale. Qualifiziert haben sich auch der beste Schwede, Jan Brink (3. Platz/ 58 Punkte) und die Niederländerin Anky van Grunsven (4. Platz/ 57 Punkte). Ihre Landsmännin Marlies van Baalen ( 8. Platz/ 43 Punkte) fährt auch mit nach Göteborg. Genau wie Richard Davison (7. Platz/ 44 Punkte), der für England an den Start geht. Für die Schweiz wird Christian Pläge (9. Platz/ 42 Punkte) zum Finale reisen. | |
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| Weltcup-Fahren und CSI-Springen in Vigo (ESP) | | (17.2.) Michael Freund triumphierte beim internationalen Fahrtunier im spanischen Vigo mit seinem vierten Sieg in Folge. Er blieb in 116,95 Sekunden fehlerfrei und konnte so nochmals zehn Weltcuppunkte auf seinem Konto verbuchen. Zweiter wurde der Australier Boyd Exell (120,77 Sekunden). Er erhielt sieben zusätzliche Punkte und liegt jetzt in der Weltcupliste gleichauf mit dem Belgier Gert Schrijvers auf Rang vier. Dieser kassierte in Vigo zehn Strafsekunden und fuhr mit einer Gesamtzeit von 139,28 auf Platz drei. Freund führt nach diesem Tunier in der Weltcupwertung mit insgesamt 22 Punkten Vorsprung und hat damit das Finale schon fast in der Tasche. Beim Weltcupspringen in Spanien gewann Franke Sloothaak auf Adolf D den Großen Preis von Vigo. Er absolvierte in 32,29 Sekunden den Pacours fehlerfrei und verwies damit den Franzosen Hubert Bourdy mit Eve des Etisses (0 Fehler/ 32,72 Sekunden) auf Rang zwei. Sein Landsmann Edouard Couperie sicherte sich auf For de la Hardiere mit null Fehlern in 35,09 Sekunden den dritten Platz.
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